Verein zur Förderung der Realschule Simbach am Inn e.V. Elternbeirat der Schule
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Presseberichte aus der PNP

Abschlussstreich an der Realschule

27.07.2019 | Stand 26.07.2019, 18:26 Uhr
Verschiedene Wettkämpfe hatte sich der Abschlussjahrgang auf der Bühne ausgedacht. −Fotos: Hanusch
Verschiedene Wettkämpfe hatte sich der Abschlussjahrgang auf der Bühne ausgedacht. −Fotos: Hanusch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simbach. Da staunten die Realschüler und Lehrkräfte nicht schlecht, als sie am vorletzten Tag vor den Sommerferien das Schulgebäude betreten wollten. Die Abschlussschüler hatten den Zugang abgesperrt und nur über eine Art Hindernislauf wurde ihnen der Eintritt gewährt.

Für den traditionellen Abschlussstreich hatten sich die ehemaligen Zehntklässler einiges einfallen lassen. Auf einer Bühne im Pausenhof führte das Moderatorenteam Lilli Geier, Maximilian Mildner, Stefanie Prebeck, Janina Sommer und Lisa Überreiter durch das Programm.

 

So mussten die Schüler und Lehrer in Wettbewerben gegeneinander antreten und das Publikum entschied, welches Team die Aufgabe am besten meisterte. Die Verlierer durften dann in den Pausen einen Tanz zu "YMCA" aufführen. Besonders erfreulich war, dass alle Jahrgangsstufen in den Streich eingebunden waren. Von den Klassen auserwählte Schüler kämpften in "Disziplinen" wie "Germany’s Next Topmodel", "Wetten dass…", "DSDS" oder "Luke, die Woche und ich" gegen ihre Pauker und meistens hatten sie die Nase vorn. Zwei Stunden dauerte das lustige Spektakel und nun freuen sich alle auf die Sommerferien. − red

Bevor es auf den Catwalk ging, wurden die Lehrer beim Abschlussstreich zurecht gemacht.
Bevor es auf den Catwalk ging, wurden die Lehrer beim Abschlussstreich zurecht gemacht.

Tänze, Show und Gesangseinlage

Festlicher Abschlussball der Realschule im Lokschuppen
25.07.2019 | Stand 24.07.2019, 19:43 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simbach. Den Höhepunkt der Entlassfeierlichkeiten der Zehntklässler der Realschule bildete der traditionelle Abschlussball am Freitagabend.

Gut gefüllt war der Lokschuppen, als die Absolventen in festlicher Abendgarderobe einen Querschnitt dessen präsentierten, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hatten. Unter der Leitung der Tanzlehrer Betty Barnert und Jürgen Zwiefelhofer hatten sich die Jugendlichen auf den Abend bestens vorbereitet. Nach der offiziellen Eröffnung mit einer Polonaise (obige Fotos) zeigten die Schüler gekonnt, dass sie verschiedene Tänze beherrschten und brachten sowohl ihre Eltern, als auch die Lehrkräfte zum Staunen.

Die Band "Black Jack" sorgte mit ihrem umfangreichen Repertoire dafür, dass die Tanzfläche stets gut gefüllt war und die Gäste konnten bei Walzer, Foxtrott, Tango und Discofox live ihren Bewegungsdrang ausleben. Showeinlagen rundeten den gelungenen Ball ab. Die Tanzgruppe "Wild Nation" zeigte ihre spektakulären akrobatischen Fähigkeiten. Außersdem hatten die Abschlussschülerinnen Pia Schreibauer und Ellen Slenko mit ihrer Klassenleiterin Andrea Hanusch Lieder einstudiert, die sie nun zu Besten gaben. Unterstützt von der Band rockten sie mit "Proud Mary" und "Tage wie diese" den Ballsaal. − red/Fotos: red

Abschied aus dem Fernseher

Zehnte Klassen der Realschule bekamen ihre Abschlusszeugnisse überreicht
Martha Fraunhofer 23.07.2019 | Stand 22.07.2019, 18:00 Uhr
Die Ehrung der Jahrgangs- und Klassenbesten. Mit auf dem Foto: 2. Bürgermeister Thomas Klumbies (li.), Rektor Alexander Leibelt (2. v. li.) und Landrat Michael Fahmüller (re.). −Fotos: Fraunhofer
Die Ehrung der Jahrgangs- und Klassenbesten. Mit auf dem Foto: 2. Bürgermeister Thomas Klumbies (li.), Rektor Alexander Leibelt (2. v. li.) und Landrat Michael Fahmüller (re.). −Fotos: Fraunhofer

Simbach. Die Zehntklässler der Realschule können sich nun auf den Weg in ihre Zukunft machen. Am Freitag erhielten die 63 Absolventen ihr Zeugnis zur bestandenen Mittleren Reife. Nun müssen sie entscheiden, wie es weitergehen soll.

Der stellvertretende Schulleiter Harald Schuster begrüßte die versammelten Eltern, Lehrer, Ehrengäste und natürlich auch die erfolgreichen Schüler, die am Ende mit ihren Zeugnis in der Hand und einem Strahlen im Gesicht von der Bühne gingen. Schuster sprach auch noch den Weg an, den die Jugendlichen auf ihrer Reise durch die Realschule antraten. Er verglich sie mit "Früchtchen", die am Baum langsam zu ausgewachsenen Früchten heranreifen.

 

Auch Landrat Michael Fahmüller, 2. Bürgermeister Thomas Klumbies und Michael Killermann vom Elternbeirat und Förderverein richteten einige Worte an die Absolventen. Sie freuten sich, dass trotz der diversen Baustellen an der Schule in den letzten Jahren alle die Prüfungen erfolgreich bestanden haben. Außerdem wurde betont, dass in der Stadt Simbach immer neue Talente gesucht werden und den ehemaligen Realschülern auch hier viele Türen offen stehen. Obwohl sie bereits einiges können und nach all den Schuljahren auch viel Persönlichkeit, Einsatzbereitschaft und Sozialkompetenz aufwiesen, gelte eines: "Lernen muss man auch weiterhin."

Die musikalische Begleitung bei der Abschlussfeier erfolgte durch "Musik aktiv", die Profilklasse Künstler, den Lehrerchor und die Band unter der Leitung von Musiklehrerin Sandra Niebler.
Die musikalische Begleitung bei der Abschlussfeier erfolgte durch "Musik aktiv", die Profilklasse Künstler, den Lehrerchor und die Band unter der Leitung von Musiklehrerin Sandra Niebler.

Schulleiter Alexander Leibelt griff viele Themen seiner Vorredner auf, jedoch erwähnte er noch eine Umfrage, die er anonym unter den Schülern durchgeführt hatte. Es ging dabei unter anderem um die Beurteilung der Realschul-Zeit in Simbach und die Zukunftspläne der Absolventen. Das Ergebnis, so Leibelt, habe ihn sehr erfreut. Außerdem fügte er hinzu: "In einer Welt von Technik, Smartphone und Internet ist es wichtig, dennoch in der Realität zu bleiben, denn nur dort erlebt man richtig."

Highlight der Abschlussfeier war die Rede der Schülersprecherinnen Janina Sommer und Pia Schreibauer. Als Moderatorinnen der Tagesschau führten die beiden in einem eigens gebastelten Fernsehgerät die Anwesenden durch einen Rückblick in das Training der drei Mannschaften (Klassen). Begleitet wurde dies durch eine Fotoshow, die mit dem Beamer an die Wand geworfen wurde. Als die Schülerinnen das Training der verschiedenen Klassen mit den Schwerpunkten Mathe, Sprachen und Wirtschaft Revue passieren ließen, gab es dazu die passenden Einblendungen – ganz wie bei einer richtigen Nachrichtensendung. Doch leider müssten sich die Mannschaften nun auflösen und die Spieler gingen ab sofort ihre eigenen Wege.

Die Klassenleiterin der 10b, Judith Höfler (links), bekommt als Geschenk eine Leiter überreicht, um künftig auch selbst den Beamerknopf zu erreichen.
Die Klassenleiterin der 10b, Judith Höfler (links), bekommt als Geschenk eine Leiter überreicht, um künftig auch selbst den Beamerknopf zu erreichen.

Jedoch gab es auch einiges Gelächter im Publikum, als die Absolventen ihre Abschiedsgeschenke an die Klassenleitungen verteilten. So bekam z.B. die Lehrerin der 10b, Judith Höfler, eine Leiter geschenkt, damit es ihr auch in Zukunft, ohne die Hilfe ihrer größeren Schüler, möglich ist, den Beamerknopf zu erreichen.

Vor der Übergabe der Abschlusszeugnisse wurden noch einige Ehrungen durchgeführt, unter anderem für die Jahrgangs- und Klassenbesten, die Musiker und Schülersprecherinnen.

Die Schülersprecherinnen Pia Schreibauer (links) und Janina Sommer halten ihre Abschlussrede aus dem Monitor heraus.
Die Schülersprecherinnen Pia Schreibauer (links) und Janina Sommer halten ihre Abschlussrede aus dem Monitor heraus.

Musikalisch wurde der Festakt umrahmt durch die Gruppe "Musik aktiv", die Profilklasse Künstler mit Band, den Lehrerchor mit Band und die Band der 10. Klasse – alles unter der Leitung von Musiklehrerin Sandra Niebler.

Als Ehrengäste erschienen unter anderem: die Kreisräte Hans-Dieter Scheiblhuber und Reserl Strohhammer, die Rektorinnen der Grundschulen Simbach (Edith Holzner), Reut (Alexandra Lehner) und Prienbach (Caroline Dobler) sowie Reuts Bürgermeister Otto Haslinger.

 

Martha Fraunhofer

Tipps für eine sinnvolle Freizeitgestaltung

Erfolgreicher Vereinstag an der Realschule für die sechsten Klassen – Vorführungen und Infos
18.07.2019 | Stand 17.07.2019, 17:09 Uhr
Die Feuerwehr Seibersdorf zeigte den Schülern am Kirchenplatz, wie man Schläuche auf- und einrollt. −Foto: Realschule

 

 

Die Feuerwehr Seibersdorf zeigte den Schülern am Kirchenplatz, wie man Schläuche auf- und einrollt. −Foto: Realschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simbach. Ein Feuerwehrauto parkt auf dem Kirchenplatz, Schläuche werden ausgerollt und das Wasser spritzt auf Tennisbälle. "Was ist da los?", fragte sich wohl so mancher, der diese Vorgänge beobachtete. Die Aktionen gehörten zum "Tag der Vereine", der für die sechste Jahrgangsstufe der Realschule am vergangenen Freitag stattfand.

Da hatten verschiedene Vereine aus Simbach und Umgebung die Möglichkeit, sich den Schülern vorzustellen sowie den Jugendlichen sinnvolle und kreative Alternativen für ihre Freizeitgestaltung vorzustellen.

 

Die beiden Organisatorinnen und Lehrerinnen an der Realschule, Ines Geier und Anja Bredl, freuten sich über die große Resonanz: "Die Vereine sind breit vertreten und haben tolle Ideen mitgebracht. Unsere Schüler sind begeistert und machen eifrig mit."

So erwartete sie in der Schulturnhalle Marcus Ebertseder und zeigte den beeindruckten Sechstklässlern einige Griffe und Techniken der Kampfsportart Karate.

Draußen im Pausenhof konnten die Schüler nach einer kurzen Einführung in die Technik des Stockschießens durch die Vereinsvertreter des EC Irging beim "Lattlschießen" ihre Geschicklichkeit und Zielsicherheit beweisen.

Weiter ging es auf dem Kirchenplatz, wo die Feuerwehr Seibersdorf ein Einsatzfahrzeug als Anschauungsobjekt in Stellung gebracht hatte und die Kinder spielerisch an die Arbeit der Feuerwehr heranführte. Hier wurde Mitschülern per Funk ein Farbmuster durchgegeben, das mit Legosteinen nachgebaut werden musste. Großen Spaß hatten die Schüler vor allem beim zielgenauen Wasserspritzen. Als besonderes Highlight kam eine Wärmebildkamera im Schulgebäude zum Einsatz, welche die Kinder selbst bedienen durften.

Darüber hinaus stellten Karolina Mehlstäubler und Lorena Maierhofer die Arbeit des Jugend-Rot-Kreuzes vor, so dass unter professioneller Anleitung eifrig Wunden versorgt werden konnten, die zuvor an der Station des "Theaters am Inn (ThamI)" geschminkt worden waren. Auch junge Nachwuchsschauspieler kamen beim ThamI auf ihre Kosten, denn hier konnten sie einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen, Bühnenbilder bestaunen und einen "Schauschwertkampf" proben.

Das Team des Jugendzentrums Inn-Side rund um Gerti Stinglhammer organisierte Spiele und informierte über Veranstaltungen für die Jugend. Hier konnten die Schüler auch Wünsche für zukünftige Programmpunkte abgeben. Der Kaninchenzuchtverein hatte wieder einige niedlichen Hasen mitgebracht, die sich sichtlich wohl in der Schule fühlten und sich von vielen Händen kraulen und streicheln ließen.

Unterstützt wurden die Aktiven von zahlreichen Schülern, die sich bereits in verschiedenen Vereinen engagieren. Aufgrund des bunten und abwechslungsreichen Programmes war es nicht verwunderlich, dass die Sechstklässler nach diesem ereignisreichen Vormittag ins Schwärmen gerieten: "Der Tag der Vereine ist eine tolle Idee, denn es war wieder viel geboten." − red

Mit Musik in die Urlaubszeit

Sommerkonzert der Realschule – Kleines Musical, Sketche und "Mamma mia"
Christina Schmid 16.07.2019 | Stand 15.07.2019, 18:17 Uhr
Singend in die Urlaubszeit: Ein kleines Musical führten die Realschüler auf. −Fotos: Schmid
Singend in die Urlaubszeit: Ein kleines Musical führten die Realschüler auf. −Fotos: Schmid

Simbach. In greifbarer Nähe sind die großen Ferien und der Sommerurlaub. Auf diese schöne Zeit konnte man sich beim Sommerkonzert an der Realschule im Grainersaal so richtig einstimmen lassen - auf das Relaxen im Liegestuhl, das Entdecken neuer Länder und Kulturen, aber auch auf Staus auf den Straßen. Musikalisch und in Sketchen wurden verschiedene Situationen von den Schülern der Profilklasse Künstler, des Wahlfachs "Musik aktiv", der Band und vom Lehrerchor rund um den Urlaub lebendig aufgezeigt.

Mit dem Song "Wie ein Feuerwerk leben, so als wenn es nur für heute wär" stimmten Band und Chor auf das Konzert ein, weiter ging’s im ersten Teil mit Liedern und Sprechrollen aus dem Mini-Musical "Urlaubszeit". "Wir steh’n im Stau, der eine nimmt es gelassen, der andre regt sich auf", "Nimm die Bahn" oder "Flieg in die Sonne, lass den Alltag hinter dir" hieß es in der musikalischen Reise.

 

Dazwischen wurden im Spiel Vorhaben im Reisebüro konkretisiert oder auch nicht. Man konnte sich mit gepackten Koffern am Bahnsteig wieder finden, am Flughafen oder auf der Autobahn Richtung Urlaubsziel. Nach dem Musical gab es Sketche.

Die Band umrahmte das Sommerkonzert gekonnt.
Die Band umrahmte das Sommerkonzert gekonnt.

Eine "knifflige Rechenaufgabe" hieß es zu lösen, bei der "Verführung" wurde überlegt, ob es nach einem üppigen Mahl auch noch eine süße Prinzregententorte geben könnte, und schließlich wurde der Kampf ums "Sonderangebot" auf die Bühne gebracht. "Applaus, Applaus", "Like a Prayer", "80 Millionen" und "Shotgun" wurden gesungen und dann gab’s ABBA mit "Waterloo", "I have a dream" und "Mamma mia".

Eingangs hatte Konrektor Harald Schuster alle Gäste herzlich begrüßt, insbesondere Prälat Alois Messerer, Pfarrer Viktor Meißner, 3. Bürgermeisterin Christa Kick, Vertreter von Schulen und Kindergärten sowie stellvertretend für alle anwesenden ehemaligen Lehrkräfte Rektor a.D. Hans Sailer. Zudem dankte er den Mitgliedern von Elternbeirat und Förderverein für die stete Unterstützung.

Mit Sonnenbrillen auf der Bühne kam Urlaubsstimmung auf.
Mit Sonnenbrillen auf der Bühne kam Urlaubsstimmung auf.

In der Pause erfrischten sich die Gäste mit kühlen Getränken, welche mit Beeren und Minze verfeinertwaren, die von der Catering-Gruppe der Schule angeboten wurden. Rektor Alexander Leibelt bedankte sich zum Schluss bei allen Akteuren vor und hinter der Bühne für diesen bezaubernden Abend voller Musik und Sketche.

Präsente überreichte er dem Leiter der Band, Paul Wehrl, an Marianne Maierhofer für die Schauspielgruppe und an Organisatorin und Gesamtleiterin Sandra Niebler. Chor, Band und Lehrerband erfreuten noch mit dem Lied "Ich ließ die Sonne nie untergehen". Mit viel Applaus bedankten sich die Besucher für die besondere Einstimmung auf die Sommerurlaubszeit.

Nicht alle Plätze waren besetzt, die Anwesenden aber genossen den Abend sehr und ließen sich von der Vorfreude auf Sommer, Sonne und "mehr" von den jungen Interpreten und ihren Lehrern gerne anstecken.

 

Lesung über Flucht und Vertreibung

Autor Harald Grill war in der Realschule
15.07.2019 | Stand 14.07.2019, 17:04 Uhr
Ein gerne gesehener Gast an der Realschule: Harald Grill. −F.: red
Ein gerne gesehener Gast an der Realschule: Harald Grill. −F.: red

Simbach. Wieder einmal konnte der bekannte Schriftsteller und Filmemacher Harald Grill an der Realschule Simbach das Publikum in seinen Bann ziehen.

Auf Initiative von Deutsch- und Geschichte-Lehrer Ralf Brandmeier las Grill diesmal aus seinem autobiografischen Buch "Hochzeit im Dunkeln". Hier verknüpft der Dichter geschickt die Geschichte seiner Eltern mit den Wirren und Nöten im Zuge von Heimatverlust, Flucht und Vertreibung zum Ende des zweiten Weltkrieges.

 

Weil damit viele Inhalte des Lehrplans im Fach Geschichte der 9. Jahrgangsstufe thematisiert werden, aber eben auch solche Fragen, die unsere Gegenwart seit einigen Jahren bewegen, schien die Lesung wie geschaffen für die Schüler der 9. Klassen. Und die hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Der mit unvergleichlichem Erzähltalent ausgestattete Grill konnte vom ersten Moment an das Publikum mit seiner Geschichte fesseln.

Und darum geht es dort: Michael kehrt als Krüppel aus dem Zweiten Weltkrieg in sein Heimatdorf im Bayerischen Wald zurück. Er ist der jüngste Sohn des Multererbauern und eigentlich hätte er den Hof übernehmen sollen. Doch der wortkarge Vater will davon nichts wissen.

Die Behinderung lässt eine ordentliche Bewirtschaftung des Hofs kaum zu. Das Scheitern der Zukunftspläne lässt den Michl zwischen Resignation und Aggressivität schwanken. Er hat so gut wie alles verloren: sein Bein und auch seine Zukunft daheim und damit auch irgendwie seine Heimat, obwohl er wieder in diese zurückkehren durfte.

Doch nichts ist mehr wie bisher für ihn. Vor allem der Konflikt mit dem harten Vater spitzt sich immer mehr zu, erst recht, als Michl in seinem Dorf auf ein Mädchen trifft, in das er sich Hals über Kopf verliebt – aber eben nicht in eine Einheimische, sondern in ein schlesisches Flüchtlingsmädchen, das im wirklichen Sinne ihre Heimat verloren hat und im Bayerischen Wald von Null anfangen muss. Als die Liebe zueinander den beiden jungen Leuten neuen Halt gibt, wird klar, dass Heimat nicht nur an einen Ort gebunden sein muss, sondern Heimat auch neu gefunden werden kann. Nämlich dort, wo Menschen sind, die füreinander Heimat geben und werden können. Das wurde bei dieser Lesung den Realschülern verdeutlicht. − red

Gäste aus Tolmezzo

Schüleraustausch an der Realschule und Inntal-Mittelschule
10.05.2019 | Stand 09.05.2019, 17:35 Uhr
Die Austauschschüler aus Tolmezzo mit ihren Betreuern und die Simbacher Schüler hatten nach ihrer Ankunft gleich einen Empfang im Rathaus bei Bürgermeister Klaus Schmid (hinten, li.) und Dr. Bernhard Großwieser, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Simbach-Tolmezzo. −Foto: red
Die Austauschschüler aus Tolmezzo mit ihren Betreuern und die Simbacher Schüler hatten nach ihrer Ankunft gleich einen Empfang im Rathaus bei Bürgermeister Klaus Schmid (hinten, li.) und Dr. Bernhard Großwieser, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Simbach-Tolmezzo. −Foto: red

Simbach. Aufgeregt standen 15 Real- und Mittelschüler am Busbahnhof, um ihre Austauschpartner aus Tolmezzo willkommen zu heißen. Beim herzlichen Empfang im Rathaus freute sich Bürgermeister Klaus Schmid, dass die Verbundenheit der beiden Partnerstädte durch den Schüleraustausch stetig vertieft wird.

Er bedankte sich auch bei dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, Dr. Bernhard Großwieser, für die finanzielle Unterstützung dieser Fahrten. Anschließend machten sich die Schüler zusammen mit den betreuenden Lehrkräften auf den Weg nach Pfarrkirchen zum gemeinsamen Bowling. Den Abend verbrachten die italienischen Kinder in ihren Gastfamilien.

 

Gut gelaunt ging es am nächsten Tag an den Chiemsee, wo bei einer Führung das Schloss Herrenchiemsee bestaunt werden konnte. Nach einem Picknick im Schlosspark wurde auf der Heimfahrt ein kurzer Stopp in Burghausen gemacht. Schließlich wollte man der längsten Burg der Welt auch einen Besuch abstatten.

Am dritten Tag stand der gemeinsame Ausflug nach Salzburg auf dem Programm. Dort lernten die Schüler auf einem Rundgang durch die Altstadt die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Anschließend folgte noch ein Besuch im "Haus der Natur" und dem Science Center. Der Abend wurde mit gemeinsamen Spielen oder in einem Restaurant verbracht. Einige Familien besuchten auch das Volksfest in Pfarrkirchen.

Am letzten Tag erhielten die Austauschschüler noch die Möglichkeit, den Unterricht zu besuchen und die Schulhäuser zu erkunden. Anschließend statteten sie Braunau einen Besuch ab und testeten mit großer Begeisterung im Motorikpark ihre Geschicklichkeit. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die Gäste herzlich verabschiedet. − red

Simbach

16.04.2019 | Stand 15.04.2019, 17:47 Uhr

Realschüler bereiten Senioren eine Überraschung Simbach. Wie schon im Jahr zuvor war es den "Charity-Kids" der Realschule ein großes Bedürfnis, vor Ostern den Mitmenschen eine kleine Freude zu bereiten. "Nicht nur die Kinder sollen ein Geschenk bekommen, sondern auch die älteren Menschen in unserer Region", so eine Schülerin. Aus diesem Grund färbten die Jugendlichen über 150 Eier und gestalteten farbenfrohe Osterkarten mit persönlichen Grüßen. Gemeinsam mit ihrer Verbindungslehrerin Yvonne Stadler machten sie sich auf den Weg ins BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim und überreichten die liebevoll gepackten Geschenke an die Bewohner, die sichtlich gerührt waren. "Wir freuen uns jedes Jahr, wenn die Schüler der Realschule Simbach zu uns kommen und uns schöne Stunden am Nachmittag bereiten", freute sich eine Seniorin. Vor Ort führten die Jugendlichen interessante Gespräche und erhielten sogar eine Führung durch die verschiedenen Räumlichkeiten. − red/Foto: Schule

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

11.04.2019 | Stand 10.04.2019, 18:26 Uhr

Realschüler "bereisen" drei KontinenteSimbach. Die spektakuläre Multivisionsshow von Rudolf Treiblmeier hat mittlerweile schon Tradition an der Realschule. Und jedes Jahr freuen sich Schüler und Lehrer auf diese Kombination aus Fotografie, Geographie und Abenteuer. "Die Jugendlichen erhalten eindrucksvolle Einblicke in verschiedene Länder und Kontinente", erklärt Geographielehrerin Elke Bauer. Dieses Mal durften die 6., 7., 8. und 10. Jahrgangsstufen teilnehmen. Brasilien – ein Land der Superlative – stand für die Sechstklässler auf dem Programm. Die Schüler der siebten Jahrgangsstufe durften Spannendes über Afrika erfahren. Passend zu den landeskundlichen Schwerpunkten hatte Treiblmeier für die 8. Jahrgangsstufe die USA vorbereitet, für die Abschlussklassen Australien. "Da wir aufgrund der Entfernung keine lehrplanbezogenen Exkursionen durchführen können, müssen die Bilder und Erlebnisse in die Schule kommen, um ein Land mit seiner Faszination und seinen Menschen den Kindern näher zu bringen. Dank dieser beeindruckenden Fotos prägen sich die Informationen bei den Schülern ins Gedächtnis ein", berichtet Geographielehrerin Anja Bredl. − red/Foto: red

Planen, Schreiben und Überarbeiten

Fragestunde der Realschul-Klassen 8a und 8d mit dem PNP-Redaktionsleiter
03.04.2019 | Stand 02.04.2019, 17:52 Uhr
PNP-Redaktionsleiter Franz Gilg im Grainersaal, wo die Klassen 8a und 8d zu einer Fragerunde zusammengekommen waren. Darüber musste im Anschluss ein Zeitungsartikel geschrieben werden. −Foto: Schule
PNP-Redaktionsleiter Franz Gilg im Grainersaal, wo die Klassen 8a und 8d zu einer Fragerunde zusammengekommen waren. Darüber musste im Anschluss ein Zeitungsartikel geschrieben werden. −Foto: Schule

Simbach. Im Rahmen des Projektes "Zeitung macht Schule", einer Kooperation mit der Passauer Neuen Presse, hat die Realschule Redakteur Franz Gilg zu einer doppelten Unterrichtsstunde eingeladen. Die Teilnehmer löcherten ihn im Grainersaal mit einer Reihe von Fragen über seinen Beruf und die Heimatzeitung. Dabei entstand folgender Bericht von Olivia Bulat aus der 8d:

Am Donnerstag, den 28. Februar 2019, besuchte Franz Gilg, verantwortlicher Leiter der Simbacher Redaktion, im Rahmen des Projektes "Zeitung macht Schule" die Klassen 8a und 8d mit ihren Deutschlehrerinnen Martina Schön und Annemarie Hölzl, um den Schülerinnen und Schülern von seiner Arbeit zu berichten. Die Klassen hörten dem Redakteur interessiert zu und waren anschließend von dem Besuch begeistert.

 

Franz Gilg erzählte viel über sich und über seine Arbeit bei der PNP. Die Zuhörer wurden darüber informiert, wie sein Alltag, beziehungsweise sein Arbeitsalltag aussieht. Da er nicht allein arbeitet, sondern einige Helfer hat, muss er seine Aufgaben nicht allein erledigen. Sein derzeitiges Team ist besetzt mit Teilzeit-Redakteurin Tanja Brodschelm und einem Volontär, was einem Auszubildenden entspricht.

Für Franz Gilg und seine Kollegen ist die Arbeit nicht immer stressig und sie verstehen sich untereinander sehr gut. Sie verbringen den ganzen Tag mit Planen, Schreiben und Überarbeiten von Texten. Sie hätten dafür nach Aussage des Redakteurs auch eine Checkliste, damit sie nichts vergessen. Gearbeitet werde etwa 40 Stunden in der Woche, wobei man aber sehr flexibel ist. Gilg fährt für seine Recherchen vor allem in der näheren Umgebung herum, wie zum Beispiel nach Ering, Kirchdorf und so weiter. Die meisten Informationen aber bekommt er per E-Mail, etwa von Veranstaltern, Vereinen oder der Polizei. Hin und wieder kommt es auch vor, dass er im Internet nach Informationen sucht.

Da der Redaktionsleiter schon seit 25 Jahren für die PNP arbeitet, könne er sich ein Leben ohne Journalismus schlecht vorstellen. Er habe aber nicht alles nur dem Journalismus gewidmet, sondern eigentlich Physik studiert. Dennoch bewegte ihn das Schreiben dann doch mehr.

Auf die Frage, ob er denn nicht irgendwann den Spaß verliere, antwortete er, dass er nicht immer die gleichen Themen habe, sondern auch viel Unterschiedliches bearbeite. In seiner Vergangenheit hat der Journalist bereits für sehr interessante Themen recherchiert, wie zum Beispiel undercover für einen Artikel über die Scientology-Sekte oder auch für einen Artikel über den Verdacht von Kindesmissbrauch eines Pfarrers. Seiner Aussage nach machte ihm das Schreiben schon sehr früh Spaß und er war "schon immer kreativ". Während seines Vortrags präsentierte er den Schülern Bilder von seinem Arbeitsplatz, wo man Bildschirme, einen großen Faxdrucker, ein Telefon und einen Laptop sehen konnte sowie einen Einblick in das Zeitungsarchiv erhielt.

Den Schülern gefiel sowohl der Besuch als auch die Präsentation und sie bedankten sich am Ende mit großem Applaus.

Bewegend, lustig und kraftvoll

Mit diesen drei Eigenschaften startet Alexander Leibelt in sein Amt als Realschul-Direktor
Franz Gilg 27.03.2019 | Stand 27.03.2019, 02:07 Uhr
Die Redner und die musikalische Leiterin bei der Amtseinführung: (von links) Schülersprecherin Janina Sommer, Landrat Michael Fahmüller, Direktor Alexander Leibelt, Ministerialbeauftragter Bernhard Aschenbrenner, MdL Martin Wagle, Bürgermeister Klaus Schmid, Konrektor Harald Schuster, Musiklehrerin Sandra Niebler und Personalrat Clemens Bauer. −Fotos: Gilg
Die Redner und die musikalische Leiterin bei der Amtseinführung: (von links) Schülersprecherin Janina Sommer, Landrat Michael Fahmüller, Direktor Alexander Leibelt, Ministerialbeauftragter Bernhard Aschenbrenner, MdL Martin Wagle, Bürgermeister Klaus Schmid, Konrektor Harald Schuster, Musiklehrerin Sandra Niebler und Personalrat Clemens Bauer. −Fotos: Gilg
Der Schülerchor und die Realschul-Band bereicherten den Festakt mit mehreren Liedern.
Der Schülerchor und die Realschul-Band bereicherten den Festakt mit mehreren Liedern.

Simbach. Mit einem Festakt im Grainersaal ist Direktor Alexander Leibelt am Montagnachmittag in sein Amt als neuer Leiter der Realschule offiziell eingeführt worden. Der 47-Jährige tritt damit die Nachfolge von Ursula Pangratz und Übergangs-Chef Harald Schuster an.

Während Erstere an diesem Termin nicht teilnehmen konnte, oblag es Konrektor Schuster, die Begrüßung der Gäste vorzunehmen. Neben den Rednern, die auf dem Programm-Zettel standen, waren dies Prälat Alois Messerer, Stadtpfarrer Dr. Franz Haringer, Polizeichef Stephan Goblirsch, Eltern- und Schülervertreter, Lehrerkollegen, ein gutes Dutzend Schulleiter aus der Region und den benachbarten Landkreisen, Vertreter der Banken und die Familie Leibelts.

 

Für die musikalische Umrahmung waren die Realschul-Band, der Schülerchor unter der Leitung von Sandra Niebler und der Lehrerchor zuständig. Die dargebotenen Lieder hatten alle irgendwie einen Bezug zum neuen Schulleiter, etwa bei "Nimm die Bahn". Hier wurde darauf angespielt, dass Leibelt jeden Tag mit dem Zug von Mühldorf nach Simbach kommt – umweltfreundlich und hoffentlich immer auch pünktlich. Auch der Song "Mister Cool", dargeboten vom Lehrerchor, könnte einen Bezug zum Chef gehabt haben.

Der Lehrerchor mit Harald Schuster als "Quotenmann" hatte auch einen Einsatz und sang das Lied "Mister Cool".
Der Lehrerchor mit Harald Schuster als "Quotenmann" hatte auch einen Einsatz und sang das Lied "Mister Cool".

Genau der Richtigeauf dieser PositionKeinen Interpretationsspielraum ließen die Grußwort-Redner in ihren Aussagen, die allesamt wohlwollend und positiver Natur waren, was die Qualifikation und sonstigen Fähigkeiten des Direktors betraf. Man beschrieb ihn als genau den richtigen Mann auf dieser Position: jung, sportlich, ehrgeizig, erfahren, konditionsstark, kollegial und gut organisiert.

Viele der Sprecher betonten, der "Neue" dürfte wenig Anpassungsschwierigkeiten haben, da er die Schule und Simbach bereits aus früheren Jahren kenne. Allerdings werde er einige bauliche Veränderungen feststellen. Das Erweiterungsgebäude sei inzwischen fast fertig, aber in den folgenden Jahren stünden, begleitend zum Unterricht, weitere Modernisierungsarbeiten an.

Landrat Michael Fahmüller sprach für den Landkreis als Schulaufwandsträger. Er erinnerte in seinen Worten daran, dass Leibelt Schulmanagement studiert habe, was ihn für diese Aufgabe natürlich hervorragend prädestiniere. Aber er habe auch sichtlich Spaß an seinem Beruf, den er deshalb durchaus als Hobby betrachten dürfe. "Denn auch ein Hobby betreibt man mit viel Liebe."

"Dies ist ein bedeutender Tag für den Landkreis", meinte MdL Martin Wagle und fügte hinzu: "Dem Freistaat liegen die Realschulen sehr am Herzen." Er zweifle nicht daran, dass Leibelt als passionierter Radfahrer in diesem Job das nötige Durchhaltevermögen zeige und den guten Ruf der Realschule noch ausbauen werde.

Ministerialbeauftragter Michael Aschenbrenner war als Dienstherr gekommen und erledigte die Amtseinführung quasi durch seine Anwesenheit, da dieser Akt mit keiner rituellen Handlung oder förmlichen Vereidigung verbunden war. "Sie übernehmen hier eine erfolgreiche Bildungseinrichtung, ein Haus mit perfekte Ausstattung", sagte er, an den Direktor gewandt.

Für Aschenbrenner ist ein Schulleiter ein "multifunktionales Wunderwesen", weil er so viele verschiedene Jobs und Aufgaben unter einen Hut bringen müsse. Dieses Amt mit seinen hohen Anforderungen brauche nicht nur Sachkompetenz, sondern auch Tugenden, um die vielen Erwartungen erfüllen zu können. Als Beispiele für aktuelle Herausforderungen nannte der Ministerialbeauftragte die Digitalisierung und Wertevermittlung der Schule.

Didaktik mitFingerspitzengefühlFroh über die Wiederbesetzung des vakanten Postens nach einem halben Jahr zeigte sich Bürgermeister Klaus Schmid. Leibelt vereine didaktische Kenntnisse mit Organisationstalent und Fingerspitzengefühl. Dies sei wichtig, um die Realschule voranzubringen, denn "gute Schulen sind auch ein Standortfaktor".

Als Vorsitzender des Elternbeirates und des Fördervereins sprach Michael Killermann ein Grußwort. Er präsentierte als Begrüßungsgeschenk eine Mehrfachsteckdose, welche die Schule symbolisieren sollte. An ihr würden sechs Verbraucher hängen, die alle von Leibelt zu versorgen sind: Schüler, Lehrer, Eltern, das Landratsamt, die Öffentlichkeit und nicht zuletzt die eigene Familie.

Für den Personalrat trat Clemens Bauer ans Mikrofon. Er dankte Harald Schuster für dessen Einsatz in der Übergangszeit und freute sich über die Rückkehr eines "alten Bekannten". Schülersprecherin Janina Sommer schloss sich den wohlwollenden Worten an. Sie hatte als Geschenk ein knallrotes Fahrrad für den sportlichen Chef mitgebracht.

Leibelt selbst beschloss den Reigen der Redner mit sehr emotionalen Worten. Man merkte ihm an, dass dieser Festakt ihn sehr berührte, zumal auch seine Frau und die drei Kinder anwesend waren. Ausgehend von der Kurzgeschichte "The new Boy" formulierte er seine Ziele als Direktor, die er unter drei Schlagworte stellte: Er wolle die Schule bewegen, indem er ihr Profil schärft und erweitert; er werde auch mal lustig sein und mit Humor den Unterricht auflockern – weil dieser ja auch Spaß machen solle; und er wolle stets kraftvoll in seiner Arbeit sein.

Ihm komme es auf eine gute Zusammenarbeit mit der ganzen Schulfamilie an. Letztendlich sei es das große Ziel, dass alle Realschüler einen erfolgreichen Abschluss schaffen, stellte er zum Schluss seiner Antrittsrede fest. Nach einem Dank an die Beteiligten des Festaktes klang dieser mit einem Stehempfang aus.

 

Simbach. Eine interessante Führung unter anderem durch den neuen Anbau der Realschule gab es beim Tag der offenen Tür mit Elternbeiratsvorsitzenden Michael Killermann (wir berichteten). Bei seinen Aussagen sei ihm ein Fehler unterlaufen, den er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, was er gestern gegenüber der PNP sehr bedauerte.

Im Bericht hieß es: "Die Klassenzimmer werden keine Türen mehr haben und der Frontalunterricht wird auf 10 bis 15 Minuten pro Stunde beschränkt. Danach können die Kinder hingehen, wo sie wollen, um dort ihre restlichen Aufgaben der Stunde zu erfüllen." Richtig sei laut Killermann: "Die Klassenzimmer bekommen natürlich Türen, damit der Unterricht ungestört ablaufen kann. Dass die Türen im ganzen Gebäude noch fehlen und andere Einrichtungen noch nicht da sind, führte eben zu dieser Verzögerung der Benutzung. Ebenso liegt es natürlich an den Lehrkräften, wie lange der normale Unterricht dauert und wie der Rest des Unterrichts abgehalten wird." − red

Realschule Simbach präsentiert neues Gesicht

Tag der offenen Tür an der Realschule – Viele Veranstaltungen und Ausstellungen – Neue Räumlichkeiten vorgestellt
Benedikt Schneider 26.03.2019 | Stand 25.03.2019, 18:31 Uhr
In der Turnhalle war neben Fußballgolf auch noch ein Abenteuerparcours aufgebaut, auf dem sich die Kinder nach Lust und Laune austoben konnten. −Fotos: Schneider
In der Turnhalle war neben Fußballgolf auch noch ein Abenteuerparcours aufgebaut, auf dem sich die Kinder nach Lust und Laune austoben konnten. −Fotos: Schneider
Letzte Feinjustierungen des "M&M-Katapults" am Tablet.
Letzte Feinjustierungen des "M&M-Katapults" am Tablet.

Simbach. Der neue Schulleiter Alexander Leibelt, der erst wenige Wochen im Amt ist, durfte am vergangenen Freitag bereits den ersten Tag der offenen Tür an der Simbacher Realschule unter seiner Regie eröffnen. Im Grainersaal begrüßte er alle Kinder und Eltern und lud sie dazu ein, sich alles genau anzusehen.

Gleich beim Betreten der Schule ließ sich an den Programmzetteln, die verteilt wurden, erkennen, was alles geboten war. Neben einigen Ausstellungen, wo sich beispielsweise die "Jugend forscht"-Projekte vorstellten oder die achten Klassen zeigten, wie sie ihre Gemeinschaftstage verbrachten, waren vor allem die Klassenzimmer, die zum Mitmachen einluden, ein Hit. An jeder dieser Stationen konnten sich die Kinder eine Karte abstempeln lassen. Für jede volle Stempelkarte bekamen sie dann am Ende ein kleines Geschenk überreicht.

Marke oder No-Name? "Schmecken Sie den Unterschied?", fragten diese Schülerinnen.
Marke oder No-Name? "Schmecken Sie den Unterschied?", fragten diese Schülerinnen.

Apps, Tablets undVirtual-RealityIm Klassenzimmer von Andrea Hanusch konnte man beispielsweise herausfinden, welche Möglichkeiten die Digitalisierung für den Englisch-Unterricht bringt. An verschiedenen Tablets konnte man sein Wissen über eine Quiz-App gegen Freunde testen oder mit einer "Virtual-Reality"-Brille London oder New York erkunden. "Wenn man so etwas in den Unterricht einbaut, sind die Kinder deutlich motivierter", sagte Hanusch.

 

Lego-Robotik besonders beliebtAuch das Klassenzimmer, das sich Lego-Robotik zum Thema genommen hat, war gut besucht. Hier traf man Kinder vor allem mit ihren Vätern, wie sie Fahrzeuge zusammenbauten und sich die Roboter der Schüler genau erklären ließen. Es war schön zu sehen, wie die Sechst- und Siebtklässler den Kleineren erklärten, wie das Programmieren am Tablet funktioniert.

Selbstgemachte Bonbons gab es bei diesen Neuntklässlern.
Selbstgemachte Bonbons gab es bei diesen Neuntklässlern.

Das konnte man auch im Raum "Mathe an Stationen" beobachten. Hier waren verschiedene Denksportaufgaben aufgebaut und die Kinder der Realschule zeigten den Viertklässlern und ihren Eltern, wie sich ihre Mathe-App in den Unterricht integrieren lässt.

Die Schülerinnen der Klasse 9c hatten sich etwas ganz Besonderes überlegt, um die Besucher gleichzeitig zu unterhalten und zu verköstigen. An ihrem Stand "Marke oder No-Name" konnte man seine Geschmacksnerven auf die Probe stellen. Erkennt man wirklich einen Unterschied zwischen Marken-Cola und ihrem Discount-Pendant? Sie hatten viele unterschiedliche Produkte dabei und auch noch einige Plakate zum Thema angefertigt.

Die Viertklässler waren begeistert von den neuen digitalen Tafeln.
Die Viertklässler waren begeistert von den neuen digitalen Tafeln.

In der Ausstellung "Kräuter: Fluch und Segen" beleuchteten die Schüler beide Seiten, also sowohl die heilenden Kräfte der Kräuter in Tees, Salben und Bonbons, als auch die negativen Seiten, wie die sogenannten "legal Highs". Außerdem konnte man mit Buben aus der neunten Klasse selbst Salbei- oder Ingwer-Bonbons anfertigen. Sie erhitzten Wasser und Zucker in einer Pfanne, gaben Honig und Zitronensaft hinzu und verfeinerten diese mit Salbei oder Ingwer.

Neben den zahlreichen Attraktionen, die die Schüler selbst vorbereiteten, waren vor allem die Schulführungen bei den Viertklässlern und ihren Eltern beliebt. Hier wurde man durch das gesamte Gebäude geführt und erhielt überall Informationen, wie der Unterricht abläuft. Besonders gespannt waren die Gäste auf den Neubau, der zwar noch nicht ganz fertig ist, jedoch in Teilen besichtigt werden konnte.

In solchen Lernecken im neuen Anbau wird in Zukunft ein großer Teil des "Unterrichts" stattfinden.
In solchen Lernecken im neuen Anbau wird in Zukunft ein großer Teil des "Unterrichts" stattfinden.

Michael Killermann, Vorsitzender des Elternbeirats und des Fördervereins, leitete eine dieser Führungen. Er erzählte den Besuchern vom aufwendigen Umbau des Grainersaals, der vorher eine Diskothek war. In der Turnhalle kam Killermann auf die offene Ganztagesschule zu sprechen, die enorm von der Doppelturnhalle profitiere. "Hier können sich die Kinder zuerst etwas austoben, bis es zur Hausaufgabenbetreuung geht", so Killermann. Er führte weiter in den neuen Anbau. Dort soll auch ein innovatives Unterrichtskonzept Einzug halten. Die Klassenzimmer werden keine Türen mehr haben und der Frontalunterricht wird auf 10 bis 15 Minuten pro Stunde beschränkt.

Neues offenes Konzeptim Anbau geplantDanach können die Kinder hingehen, wo sie wollen, um dort ihre restlichen Aufgaben der Stunde zu erfüllen. Vor allem die Sprachen sollen auf diese Art und Weise besser unterrichtet werden. Auch die klassische Tafel mit Kreide wird dann fast verschwunden sein und durch digitale Tafeln ersetzt werden, die die Kinder begeistert austesten durften.

Zum Abschluss des Tages versammelten sich die Gäste im Grainersaal, um das Mini-Musical "Urlaubszeit" zu sehen. Dies setzte den Schlusspunkt eines gelungenen Nachmittags.

 

Junge Tüftler brillieren

Realschule Simbach feiert großen Erfolg beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht"
Benedikt Schneider 20.03.2019 | Stand 19.03.2019, 17:05 Uhr
Schulleiter Alexander Leibelt (l.) gratulierte den "Jugend forscht"-Preisträgern seiner Schule mit den Betreuungslehrerinnen (v. re.) Doris Hedler und Kathrin Weitneder. −Foto: Schneider
Schulleiter Alexander Leibelt (l.) gratulierte den "Jugend forscht"-Preisträgern seiner Schule mit den Betreuungslehrerinnen (v. re.) Doris Hedler und Kathrin Weitneder. −Foto: Schneider
Eine Saftmischmaschine präsentierten (v. li.) Moritz Hirler, Patrick Schwarz und Jonas Engleder. −Fotos: red
Eine Saftmischmaschine präsentierten (v. li.) Moritz Hirler, Patrick Schwarz und Jonas Engleder. −Fotos: red

Simbach. Mit vier Teams angereist und vier Preise nach Hause gebracht. Das ist die fantastische Bilanz der Staatlichen Realschule Simbach beim diesjährigen "Jugend forscht"-Regionalwettbewerb. Drei Teams schafften es aufs Treppchen, eines holte sogar den ersten Platz. Zusätzlich konnte ein Sonderpreis gewonnen werden.

Alexander Leibelt, der erst seit wenigen Wochen Schulleiter in Simbach ist, zeigte sich sichtlich beeindruckt von seinen Schülern: "Das ist eine herausragende Leistung, zu der ich euch ganz herzlich gratulieren möchte", sagte er beim Treffen der Preisträger.

 

"Das ist ein ganz besonderer Tag und wir möchten damit unsere Wertschätzung für diesen Erfolg zum Ausdruck bringen." Natürlich bedankte er sich auch bei den Betreuungslehrerinnen Kathrin Weitneder und Doris Hedler für die tatkräftige Unterstützung der Schüler und der Organisation der Teilnahme, die mit allerlei Papierkrieg verbunden ist.

Richtig Lüften im Klassenzimmer: Das untersuchten Lea Wieser (links) und Annalena Schreiner.
Richtig Lüften im Klassenzimmer: Das untersuchten Lea Wieser (links) und Annalena Schreiner.

Erstmals alle Teams beim Wettbewerb erfolgreich Doch die Bemühungen sollten nicht umsonst sein. "Seit drei Jahren nehmen wir erfolgreich an dem Wettbewerb teil", so Weitneder, "dass dieses Jahr jeder unserer Schüler erfolgreich war, freut uns natürlich besonders." Johannes Eller (13) und Hannes Eichinger (12) landeten dabei den größten Coup. Mit ihrem modernen Blindenstock, der Autorückfahrsensoren verbaut hat, holten sie sich den Regionalsieg im Bereich "Arbeitswelten" der unter 15-jährigen Teilnehmer.

Eine Runde weiter sind Johannes Eller (links) und Hannes Eichinger mit ihrem modernen Blindenstock.
Eine Runde weiter sind Johannes Eller (links) und Hannes Eichinger mit ihrem modernen Blindenstock.

"Wir kennen jemanden der blind ist und haben uns gedacht; der braucht etwas, womit er sich auch in unbekannter Umgebung besser zurechtfindet", so der Zwölfjährige. "Unser Blindenstock hat alles, was Blinde wollen", ergänzt er wie ein Verkaufsprofi. Die Sensoren verwenden Ultraschall, um die Umgebung abzutasten. Kommt ein Hindernis näher als 1,20 Meter, senden sie ein Signal an den Lautsprecher, der zu piepsen beginnt, wie man das aus Autos kennt.

Je näher das Hindernis, desto schneller das Piepsen, bis es bei einer Distanz von 30 cm ein durchgängiger Ton wird. So weiß der Blinde genau, was in seiner Umgebung vor sich geht, ohne dass er mit dem Stock ununterbrochen hin und her pendeln muss.

Einen Roboter für den Feuerlöscher konstruierten (v. li.) Alexander Kolle, Elias Wagner und Aaron Strasser.
Einen Roboter für den Feuerlöscher konstruierten (v. li.) Alexander Kolle, Elias Wagner und Aaron Strasser.

Drei Monate tüftelten die beiden Achtklässler an ihrer Idee, bauten einen Prototypen aus Wasserrohren und führten verschiedene Versuche durch. Jetzt sieht ihr Stab, der mittlerweile aus Carbon gefertigt ist und alle wichtigen Teile platzsparend verbaut hat, schon richtig professionell aus.

Da sie jetzt zum Landeswettbewerb am 11. und 12. April in Dingolfing fahren dürfen, werden sie noch kleinere Veränderungen vornehmen. Eine größere Rolle am Fuß des Stocks soll es beispielsweise geben, damit er noch besser rollt. Alles in allem bleibt es aber dabei. Und welche Chancen rechnen sie sich für die nächste Wettbewerbsstufe aus? Etwas verlegen antworten sie: "Es wird auf jeden Fall wieder sehr viele gute Bewerber geben. Aber das war in Passau auch nicht anders."

Das Konkurrenzdenken rückt bei so viel Begeisterung fürs Tüfteln in den Hintergrund, das bestätigen auch die Lehrerinnen: "Es ist toll zu sehen, wie sich die Schüler gegenseitig unterstützen. Hier arbeiten Siebtklässler mit Zehntklässlern Hand in Hand."

Von Saftmischmaschine bis zum richtigen Lüften Aber auch mit Teams aus anderen Schulen findet Wissensaustausch statt. Lea Wieser und Annalena Schreiner haben einen Lüftungsplan für Klassenzimmer erstellt und dafür Unmengen an Daten gesammelt. Sie haben den CO2-Gehalt in Klassenzimmern gemessen und dabei verglichen, wie sich dieser mit der Raumgröße, Schüleranzahl oder der Jahrgangsstufe verändert.

Damit sind sie zweiter in der Kategorie Arbeitswelten der über 15-Jährigen geworden. Leider darf nur der Erstplatzierte zum Landeswettbewerb. Aber: "Wir haben in Passau ein anderes Team kennengelernt, das ein ähnliches Thema im Bereich Informatik bearbeitet hat. Die haben uns gefragt, ob sie mit unseren Daten arbeiten können." Auch dieses Projekt wird also weitergehen.

Auch die vollautomatische Saftmischmaschine von Jonas Engleder, Moritz Hirler und Patrick Schwarz, die den Sonderpreis im Bereich Technik der unter 15-Jährigen gewonnen hat, wird nach dem Wettbewerb nicht einstauben. Die Achtklässler haben Schnapsdosieren umfunktioniert und ein Förderband mit Lego-Robitics darunter gebaut. "So hat der Saft jedes Mal genau das richtige Mischverhältnis", so die jungen Erfinder.

Der nächste Schritt ist die Maschine mit echten Motoren und aus Holz nachzubauen, was jedoch sehr kostenintensiv werden dürfte. Daher sind sie jetzt auf der Suche nach einem Sponsor, der sie dabei finanziell unterstützt.

Aaron Strasser, Elias Wagner und Alexander Kolle haben diesen Schritt schon geschafft. Für ihren Roboter, der im Falle eines Brands den Feuerlöscher selbstständig dahin bringt, wo er gebraucht wird, haben sie zuerst ein Lego-Mindstorm-Modell erstellt und dieses auf einen echten Roboter übertragen.

Die Metallarbeiten und das Programmieren des Microchips übernahmen sie weitestgehend selbst, doch für die kostspieligen Teile haben sie Fördermittel von "Jugend forscht" beantragt. "Dabei waren uns unsere Lehrerinnen dann schon eine sehr große Hilfe."

Schüler lernen nicht nur erfinderisches TalentAuch wenn im Vorfeld viel zu organisieren ist und etliche Formulare ausgefüllt werden müssen: "Das Strahlen der Kinder macht alles wieder wett", so Weitneder. Außerdem lernen die Kinder durch so einen Wettbewerb nicht nur ihre erfinderischen Talente einzusetzen. Es müssen Fristen eingehalten, eine schriftliche Arbeit angefertigt werden und "nicht zuletzt müssen die Kinder ihre Ideen vor einer fachkundigen Jury präsentieren. Das ist nicht ohne", so Weitneder. Dabei lernen die Kinder unglaublich viel für das Leben und haben auch noch Spaß dabei. "Das ist der Hauptgrund, warum wir es machen."

 

Die Realschule hat wieder einen Chef

Alexander Leibelt ist seit wenigen Tagen im Amt – Offizielle Einführung am 25. März
Franz Gilg 13.03.2019 | Stand 12.03.2019, 17:25 Uhr
Alexander Leibelt genießt den schönen Blick von seinem Büro auf den Kirchenplatz. −Foto: Gilg
Alexander Leibelt genießt den schönen Blick von seinem Büro auf den Kirchenplatz. −Foto: Gilg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simbach. Die Realschule hat wieder einen Direktor. Nach dem Weggang von Ursula Pangratz Ende Juli war die Stelle kommissarisch durch Konrektor Harald Schuster besetzt. Seit 18. Februar ist Alexander Leibelt im Amt und freut sich nach eigenen Worten, hier in Simbach in leitender Position tätig zu sein.

Der 47-Jährige macht einen sportlich fitten Eindruck – und der täuscht nicht, denn seine liebste Freizeit-Betätigung sind Rad-Weitfahrten. Oft eine Woche oder länger ist er mit seiner Rennmaschine und vollem Gepäck unterwegs, um beispielsweise die Alpen zu überqueren oder von Paris in die Heimat zu fahren. Auf Kurztrips kommt er auch öfter mal nach Simbach, wo ihm die Landschaft und die offene, freundliche Art der Leute gefallen.

 

In die Arbeit fährt er, der in Mettenheim bei Mühldorf wohnt, meistens mit der Bahn. "Das sind 30 Minuten, also kein großer Aufwand." Nur wenn auswärtige Termine anstehen, kommt er mit seinem Privatauto, einem Audi Q5. Zeit für weitere intensive Hobbys bleibe ihm nicht, wie er im PNP-Gespräch erzählt. Er habe ja auch Frau und drei Kinder, denen er ausreichend Zeit widmet. Seinen Urlaub verbringt er gerne im nahen Ausland, vorzugsweise an den Kärntner Seen.

Soviel zum Privatmann Leibelt. Beruflich hat er schon eine bewegte Karriere hinter sich. Der gebürtige Eichstätter machte sein Abitur am Gymnasium Mühldorf 1992 und leistete danach zwölf Monate Wehrdienst bei der Gebirgs-Pionierkompanie in Brannenburg. Danach studierte er bis 1997 an der Uni Regensburg Lehramt Realschule in den Fächern Englisch und Sport.

Sein zweijähriges Referendariat absolvierte er bis zur Jahrtausendwende an der Realschule in Gauting, bevor er in Coburg seine erste Planstelle als Studienrat erhielt. Doch bereits nach einem halben Jahr zog es ihn wieder von dort fort, weil er heimatnah an die Realschule Haag wechseln konnte. Dort blieb er bis 2006 und war zuletzt Mitarbeiter der Schulleitung.

Die nächste Stufe auf der Karriereleiter folgte 2006, als Leibelt "zweiter Realschulrektor" in Erding war. Zum Konrektor stieg er in Simbach auf, wo er von 2008 bis 2013 unterrichtete. Wieder bot sich ihm die Chance einer Anstellung nahe der Heimat, und zwar in Waldkraiburg, der größten Realschule Bayerns mit damals 1250 Schülern. Auch dort war er Konrektor.

Mitte September 2018 wurde die Stelle in Simbach ausgeschrieben, auf die sich Leibelt sofort bewarb. "Dieser Versuchung konnte ich nicht widerstehen", meint er verschmitzt. Er hatte eine Art Vorstellungsgespräch beim Ministerialbeauftragten, wo er offensichtlich einen guten Eindruck hinterließ. Als Schulleiter hat sich Leibelt auch durch ein Zusatzstudium empfohlen, das in mehreren Bundesländern bereits als verpflichtende Voraussetzung dafür angesehen wird: An der TU in Kaiserslautern machte er in zwei Jahren den Masterabschluss in Schulmanagement. Qualitäts- und Personalmanagement sowie Unterrichtsqualität sind Schwerpunkte in diesem Studiengang.

Die Zusage für den Chefposten in Simbach erhielt Leibelt kurz vor Weihnachten. 14 Tage vor seinem Dienstantritt kam er schon mal an die Schule und stellte sich dem Schülersprecher und dem Lehrerkollegium vor. Überrascht registrierte er die großen baulichen Veränderungen. Die Übergabe mit Konrektor Schuster sei dann reibungslos verlaufen. Alles, was er für den Umzug von einem ins andere Büro benötigte, fand auf einem USB-Stick Platz.

"Die ersten Tage waren ziemlich intensiv, wegen der vielen Gespräche, die ich führen musste", meint er. Neben den Tätigkeiten als Schulleiter unterrichtet er noch fünf Stunden Englisch in der Woche.

Ob er schon konkrete Pläne und Aktionen für seine neue Wirkungsstätte habe? Nein, aber er wolle auf jeden Fall das Profil der Simbacher Realschule stärken und ausbauen. "Dazu muss ich mir erst ein genaues Bild machen. Das wird mindestens ein halbes Jahr dauern."

Was aber bereits feststeht, das sind der Tag der offenen Tür am 22. März, von 15 bis 18 Uhr, und seine offizielle Amtseinführung am 25. März.

Training und Smoothies

Gesundheitstag an der Realschule
12.03.2019 | Stand 11.03.2019, 17:58 Uhr
Die Fitnessgruppe im Einsatz: Besonders das Cardio-Training im Kraftraum sorgte für Ächzen und viel Schweiß. −Foto: Schule
Die Fitnessgruppe im Einsatz: Besonders das Cardio-Training im Kraftraum sorgte für Ächzen und viel Schweiß. −Foto: Schule

Simbach. Im Rahmen des Biologieunterrichts hatten die Realschülerinnen der 10c in Zusammenarbeit mit ihrem Lehrer Gernot Spruzina einen Gesundheitstag zu den Themen Fitness, Ernährung und Lifestyle vorbereitet.

Eingeteilt in drei Gruppen informierten die Jugendlichen nun ihre Mitschüler über ihr jeweiliges Fachgebiet. Zunächst war die "Fitnessgruppe" dran, um über Neues aus dem Fitnessbereich, Bewegungstrends sowie über Fitnessmythen aufzuklären. Doch sie vermittelte nicht nur theoretische Inhalte, sondern zeigte den Zehntklässlern bei einem Ausdauer – und Krafttraining, welche Übungen sinnvoll und beliebt sind. Besonders das Cardio-Training im Kraftraum sorgte für Ächzen und viel Schweiß.

 

Die "Ernährungsgruppe" wusste viel über Low Carb-Rezepte zu berichten. Natürlich hatte sie auch etwas zum Kosten dabei: leckere selbstgemachte, kalorienarme Müsliriegel, Kuchen, Smoothies und Aufstriche.

Die letzte Gruppe behandelte das Thema "Lifestyle". Sie setzte auf Handlungsorientierung und startete mit einer Yoga-Einheit. Außerdem informierte sie über Beauty-Produkte, die Wirkung von Nikotin oder Alkohol und die Bedeutung von gutem Schlaf. Den krönenden Abschluss dieser Unterrichtseinheit bildete eine Meditationsreise zum Entspannen. "Wenn die Schüler selbst Inhalte erarbeiten und an ihre Mitschüler weitergeben, bleiben diese länger im Gedächtnis", sagte Lehrer Gernot Spruzina. − red

 
 

Simbach

05.03.2019 | Stand 04.03.2019, 17:35 Uhr

Realschüler feiern "im Zauberwald" FaschingSimbach. Am unsinnigen Donnerstag war im Jugendhaus "Inn-Side" einiges geboten. Die Realschule veranstaltete dort ihre Faschingsparty. Passend zum Motto "Im Zauberwald" waren über 200 kleine Feen, Hexen, Elfen, Zauberer und Einhörner gekommen. Die SMV hatte sich in Zusammenarbeit mit ihren Verbindungslehrern Yvonne Stadler und Gernot Spruzina viele Highlights einfallen lassen, damit die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 lustige Stunden erleben konnten. Ab 16 Uhr heizte DJ Leon mit flotten Rhythmen die Partystimmung an, so dass die Tanzfläche stets gut gefüllt war. Dazwischen organisierten die Tutoren immer wieder witzige Spiele, wie z.B. die überaus beliebte "Reise nach Jerusalem". Für einen beeindruckenden Auftritt sorgten die Mädels der Julbacher Garde. Um 19 Uhr war das Faschingstreiben schließlich vorbei und die zauberhaften Wesen verließen belustigt, aber etwas erschöpft den Zauberwald. − red/Foto: Realschule

 
 

Valentinstag an der Realschule

SMV organisierte wieder Rosen und Schokoladenherzen als Geschenke für 180 Schüler
15.02.2019 | Stand 14.02.2019, 18:11 Uhr
Schülersprecherin Alina Greilinger und Klassensprecher Matthias Neldner beschenkten auch Lehrerin Andrea Hanusch. −Foto: red
Schülersprecherin Alina Greilinger und Klassensprecher Matthias Neldner beschenkten auch Lehrerin Andrea Hanusch. −Foto: red

Simbach. Gestern war Valentinstag. Da teilen Menschen mit Blumen und sonstigen Nettigkeiten ihre Zuneigung, Liebe oder einfach nur Freundschaft zu ihren Mitmenschen mit. Darum organisiert die SMV der Realschule jedes Jahr eine Valentinstag-Aktion.

Die Schüler aller Jahrgangsstufen hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, bei den Mitgliedern der SMV Rosen oder Schokoladenherzen zu bestellen, die am Donnerstag mit einer netten Botschaft an ihre Liebsten überreicht wurden. Schülersprecherin Alina Greilinger und Klassensprecher Matthias Neldner hatten am Vormittag jede Menge zu tun.

 

"180 Mädchen und Jungen durften sich heute über eine Rose oder ein Herz freuen. So viele hatten wir noch nie", berichtet Yvonne Stadler, Verbindungslehrerin der Realschule und Organisatorin der Aktion. "Vor allem die liebevoll gestalteten Karten rührten die glücklichen Empfänger der Botschaften sehr." − red

 

Besuch im PNP-Medienzentrum

Exkursion der Realschule im Rahmen ihres Zeitungsprojekts – Begeisterung für Arbeit beim Radio
04.02.2019 | Stand 03.02.2019, 16:58 Uhr
Spannende Eindrücke über die Arbeit eines Verlagshauses und einer Druckerei erhielten die Realschüler im Medienzentrum. −Foto: red
Spannende Eindrücke über die Arbeit eines Verlagshauses und einer Druckerei erhielten die Realschüler im Medienzentrum. −Foto: red

 

Simbach. Die Klassen 8a und 8d der Realschule besuchten kürzlich das Medienzentrum der Passauer Neuen Presse. Zusammen mit ihren Lehrkräften Annemarie Hölzl und Martina Schön hatten sie die Gelegenheit, sich die verschiedenen Bereiche der Zeitungsherstellung anzuschauen.

Die Schüler erfuhren, dass die PNP im Februar 1946 von Dr. Hans Kapfinger gegründet wurde. Ihnen wurde zudem erklärt, dass die tägliche Auflage ca. 160000 Stück beträgt, am Wochenende sogar 175000. Interessant war auch, dass die Online-Redakteure morgens schon ab 6 Uhr anfangen, zu arbeiten. Nachts, kurz nach Redaktionsschluss, starten die Druckvorbereitungen. Es wird jede Nacht gedruckt, wobei einige Zeitungen schon ab Mitternacht abtransportiert werden, damit sie rechtzeitig den zugewiesenen Ort erreichen. Da im Zeitungs- und Druckgewerbe viele Aufgaben zu erledigen sind, gibt es auch viele Arbeitsplätze. Insgesamt werden bei der PNP ca. 1800 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Die Achtklässler durften im Anschluss an die Führung durch die Druckerei auch mehr über die Radiosender, die im Medienzentrum angesiedelt sind, erfahren. Sie wurden über einige interessante Details informiert. So gibt es verschiedene Playlisten, zwischen denen Berichte oder andere wichtige Informationen geschaltet werden. Wenn ein Unfall passiert, über den berichtet werden muss, erstellen die Radioredakteure so schnell es geht ein Skript. Dieses wird im Anschluss eingesprochen. Dabei machte Redakteurin Julia deutlich, dass beim Radio nichts improvisiert, sondern alles vorher aufgeschrieben und später abgelesen wird. Um aktuell zu sein, muss das ziemlich früh passieren, weswegen die Mitarbeiter, die für diese Themen und Sendungen verantwortlich sind, schon sehr bald aufstehen müssen.

Da die Schüler ganz begeistert von der Arbeit im Radio waren, warb Julia gleich damit, mit 18 Jahren ein Praktikum zu machen. Seit diesem Besuch überlegen tatsächlich einige Jugendliche, ob sie dort einmal arbeiten möchten. "Ich bin davon überzeugt, dass ich beim Radio gut aufgehoben wäre", erklärte Laura Scheiblhuber aus der 8 d beim Verlassen des Medienzentrums.

Über diese und andere Eindrücke nach dem informativen Vormittag tauschten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Heimfahrt aus.

Diesen Bericht verfassten drei der Schüler: Olivia Bulat, Josef Reithmeier und Laura Scheiblhuber.

 

Achtklässler schnuppern ins Handwerk

Simbacher Realschüler besuchten die Handwerkskammer in Pfarrkirchen und sammelten viele Eindrücke
25.01.2019 | Stand 25.01.2019, 02:00 Uhr
Bei der Werkstattwoche lernten die Achtklässler auch das Maurerhandwerk kennen. −Foto: red
Bei der Werkstattwoche lernten die Achtklässler auch das Maurerhandwerk kennen. −Foto: red

Simbach/Pfarrkirchen. Vom Klassenzimmer in die Werkstatt: Die Schüler der 8a der Realschule Simbach haben kürzlich an einer Grundorientierungswoche der Handwerkskammer in Pfarrkirchen teilgenommen. Dabei erhielten sie viele praktische Einblicke in unterschiedliche Berufe wie Schneider, Friseur, Elektriker, Metallbauer, Schreiner oder Maurer.
Gleich zu Beginn der Grundlagenwoche wurden die Achtklässler in zwei Gruppen eingeteilt, die jeden Tag einen anderen Bereich mit dessen speziellen Tätigkeiten und Fertigkeiten durchliefen. Zunächst standen das Nähen und Frisieren auf dem Programm: Erfahrene und geschulte Handwerksmeister zeigten den Schülern grundlegende Arbeitstechniken aus diesen Bereichen, die die Jugendlichen anschließend selbstständig ausführen durften. Dabei mussten sie ihre Fähigkeiten zum Beispiel beim Nähen einer Handyhülle unter Beweis stellen.
An den beiden Folgetagen lernten die Schüler das Arbeitsfeld eines Maurers kennen und hantierten mit Metall. Dabei war körperliche Fitness von Vorteil, denn sie mussten schwere Steine aufeinander wuchten, um ein Mauerwerk zu errichten. Als Beispiel für das Arbeiten mit Metallen stellten die Jugendlichen einen glattgefeilten Würfel aus Eisen her. Neben dem Feilen durften sie auch die Würfelaugen bohren und ein Schraubengewinde erstellen.
Außerdem konnten sich die motivierten Praktikanten als Schreiner und Elektriker versuchen. Während eine Gruppe einen Holzsockel fertigte, bastelte die andere an einem Schaltkreis. Diese Tätigkeiten machten am meisten Spaß. "Wir durften alles selbst ausprobieren oder austüfteln und nicht nur zusehen", stellten die Achtklässler stolz fest. "Und es war auch nicht schlimm, dass wir jeden Tag etwa sechs Stunden arbeiten mussten."

Am Ende der Praktikumstage waren sich alle Jugendlichen einig, dass sie viel gelernt und über sich selbst erfahren hatten. Auch Konrektor Harald Schuster sieht die Grundorientierungswoche als wichtige Entscheidungshilfe bei der Berufsfindung: "Die Schüler erkannten, wo ihre persönlichen Neigungen und Fähigkeiten liegen und können ihre individuelle Eignung nun besser einschätzen."
Die Achtklässler freuen sich schon auf die zweite Werkstattwoche, die sogenannte Spezialisierungswoche, welche in einem Sommermonat stattfinden wird. Dabei werden zwei Berufsfelder genauer durchlaufen und intensivere Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt. Der Schwerpunkt wird in den Bereichen Elektro, Metall und Holz liegen, denn dafür haben sich die meisten Schüler aufgrund ihrer Erkenntnisse aus der Grundlagenwoche entschieden.
Im Rahmen der Berufsorientierung absolvieren die Schüler der 8. Klasse des mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweiges jedes Jahr ein dreiteiliges Programm bei der Handwerkskammer Pfarrkirchen. Bereits zu Beginn des Schuljahres hatte die diesjährige 8a in den Werkhallen der IHK an zwei Tagen die Möglichkeit, die Welt der handwerklichen Berufe kennenzulernen und mit Werkzeugen, Maschinen und verschiedenen Materialien zu arbeiten. Auf diese Potenzialanalyse, in der die Stärken und Schwächen der Schüler ermittelt wurden, folgte nun die erste Werkstattwoche. − red

Realschüler sammeln für den guten Zweck

2100-Euro-Spende an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn überreicht
11.01.2019 | Stand 10.01.2019, 19:32 Uhr
Einen Scheck über 2100 Euro überreichten die Realschüler mit ihren Lehrkräften an Josef Hofbauer, den Vorsitzenden der "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn" (hinten links). −Foto: red
Einen Scheck über 2100 Euro überreichten die Realschüler mit ihren Lehrkräften an Josef Hofbauer, den Vorsitzenden der "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn" (hinten links). −Foto: red

Simbach. Soziales Engagement ist ein wichtiger Aspekt an der Realschule Simbach. Daher werden regelmäßig Aktionen von Schülern und Lehrkräften durchgeführt, welche Menschen helfen, die es nicht so leicht im Leben haben – sei es durch Krankheit, Geldsorgen oder andere Ursachen. Jetzt konnten 2100 Euro an die "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn" überreicht werden.

"Es geht hauptsächlich darum, dass die Jugendlichen lernen, sich auch um das Wohlbefinden der Mitmenschen zu kümmern und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Soziales Lernen ist eine lebenslange Herausforderung, zu der unsere Schule einen Beitrag leisten will", berichtet Konrektor Harald Schuster. "Im Vordergrund stehen dabei soziale Sensibilität, Verständnis und Toleranz", ergänzen die Lehrkräfte Anja Bredl und Andrea Hanusch. Gemeinsam mit ihren Klassen führten sie einen "sozialen Tag" durch, an dem die Schüler die Schulbank mit einem Arbeitsplatz tauschten.

 

Einen ganzen Tag lang arbeiteten sie in einem Beruf ihrer Wahl und spendeten das erwirtschaftete Geld an soziale Einrichtungen. Ein großer Teil ging dabei an die "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn". Diese Einrichtung liegt den Realschülern besonders am Herzen.

So entschlossen sich auch die Charity-Kids, für diesen Verein tätig zu werden, und organisierten sehr erfolgreich eine Tombola mit ihrer Verbindungslehrerin Yvonne Stadler. Nun durften die fleißigen Schüler das Geld übergeben und hatten Josef Hofbauer, den Vorsitzenden der "Kinderkrebshilfe", an die Schule eingeladen. Hofbauer freute sich über die 2100 Euro und bedankte sich für das soziale Engagement.

Er erklärte, wofür das Geld verwendet wird. Der Verein unterstützt Familien mit krebskranken Kindern und hilft bei hohen Fahrtkosten, Homöopathie-Rechnungen, teuren Hilfsgeräten und vielem mehr. Die Schüler planen bereits weitere Aktionen, um sich sozial einzusetzen. − red

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

19.12.2018 | Stand 18.12.2018, 17:45 Uhr

Lea Eckmaier ist beste Vorleserin der Realschule Simbach. Alle Jahre wieder herrscht große Aufregung im Musiksaal der Realschule, wenn die besten Leser der sechsten Klassen gegeneinander antreten. Voller Spannung und mit bunten Plakaten zum "Anfeuern" ausgerüstet, warteten die Mitschüler auf den Beginn der Veranstaltung. Sichtlich nervös betraten die acht Kandidaten den Saal: Leah Hamberger (6 a), Marcel Höfer (6 a), Lea Eckmaier (6 b), Ben Haubner (6 b), Julian Attenberger (6 c), Sina Schweighofer (6 c), Bastian Brand (6 d) und Celine Schellhorn (6 d). Die Jury bestand aus Konrektor Harald Schuster, den Lehrkräften Stefanie Göbl und Petra Öller sowie der Schülersprecherin Janina Sommer (10 b) und der Siegerin des Vorjahres, Nina Hautz (7 c). Nacheinander traten die Teilnehmer vors Publikum, stellten ihr mitgebrachtes Jugendbuch vor, gingen kurz auf den Gesamtinhalt ein und lasen eine Textstelle daraus vor. In der zweiten Runde ging es darum, einen unbekannten, literarischen Text aus dem Kinder- und Jugendbuch "Finiola: …plötzlich verwachsen!" von Marion Forster-Grötsch vorzulesen. Lea Eckmaier konnte sich gegen ihre Mitstreiter durchsetzen und darf sich nun "Beste Vorleserin der Realschule Simbach" nennen. Sie wird beim Kreisentscheid im nächsten Jahr antreten. Konrektor Schuster gratulierte allen Teilnehmern mit einer Urkunde und kleinen Geschenken. − red/Foto: red

on Sterntaler-Musical bis "Feliz Navidad"

Viele Gäste beim Adventskonzert der Realschule im Grainersaal – Selbst gestaltete Märchenbüchlein für guten Zweck

Christina Schmid 14.12.2018 | Stand 13.12.2018, 17:23 Uhr
Abwechselnd oder miteinander erfreuten Band, Lehrerchor, "Musik aktiv" und der Chor der 5. Klassen mit Liedern. −Fotos: Schmid
Abwechselnd oder miteinander erfreuten Band, Lehrerchor, "Musik aktiv" und der Chor der 5. Klassen mit Liedern. −Fotos: Schmid
Beim Mini-Musical "Sterntaler" begeisterten die Realschüler.
Beim Mini-Musical "Sterntaler" begeisterten die Realschüler.

Simbach. Schier aus den Nähten platzte der Grainersaal beim Adventskonzert der Realschule Simbach. Vor allem viele Eltern, Großeltern und Geschwister der Realschüler fanden sich ein und ließen sich vom adventlichen Zauber in Beschlag nehmen.

Mit Impressionen aus dem schulischen Advent, facettenreich arrangiert von der Videogruppe der Schule, bekamen die Gäste gleich einen Einblick, wie sich die große Schulfamilie zum Beispiel mit Segnung des Adventskranzes, Nikolausbesuch und Mitwirkung beim Kulturprogramm auf dem Simbacher Christkindlmarkt auf das nahe Weihnachtsfest vorbereitet.

 

Nach den Bildern und Filmsequenzen begrüßte der derzeitige Schulleiter Harald Schuster alle Anwesenden herzlich, insbesondere 3. Bürgermeisterin Christa Kick, die Vertreter der umliegender Schulen, ehemalige Lehrerkollegen sowie Michael Killermann für Elternbeirat und Förderverein.

Schon gehörte die Aufmerksamkeit allen Mitwirkenden, die das Mini-Musical "Sterntaler" auf die Bühne brachten. Die Darsteller aus der "Profilklasse Künstler", der Chor der 5. Klassen und die Bandmitglieder waren die Akteure. Auf den Brettern wurde das Spiel gezeigt, von der Empore aus sang der Chor. Nachdem es vor "Sterntalern" glänzte, erfreute das Streicherensemble mit besonderen Stücken.

"Alpenländische Weihnacht" mit dem Andachtsjodler und "Es wird scho glei dumpa" brachte das Bläserensemble auf Klarinetten, Trompete und Tenorhorn an diesem Abend ins Inntal. Abwechselnd oder miteinander erfreuten Band, Lehrerchor, "Musik aktiv", Chor der 5. Klassen mit den Liedern "Sunny Light of Bethlehem", "Our God", "Hallelujah", "Jingle Bell Rock" und "Der Adventskalender". "Mama, Kevin hat gesagt, dass Engelshaar am Christbaum blöd ist und der Stern über Amazon leuchtet und nicht über Bethlehem", hörte man im Gespräch von Amelie Esslinger und Sophia Zehentleitner aus der Klasse 5a und Simone Wimmer (Klasse 9b).

Vieles führten die Mädchen an, was Kevin gesagt hat, die "Mutter" rückte manches in ein anderes Licht, sprach von Weihnachten als Fest der Liebe. Dies bezweifelten aber die "Kinder", denn am Heiligen Abend war nicht einmal die Oma als Gast erwünscht.

Alle Mitwirkenden sangen "Another Rock and Roll Christmas" und bei "Feliz Navidad" stimmte auch das Publikum mit ein. Der Beifall wollte nicht enden und so gab es noch mal den rockigen Weihnachtssong, bei dem kräftig mitgeklatscht und gesungen wurde.

Harald Schuster bedankte sich mit Präsenten bei Mitwirkenden vor und hinter der Bühne, insbesondere bei den Lehrern Clemens Bauer (Videogruppe), Paul Wehrl (Technik), Fritz Gniffke (Streicherensemble), Marianne Maierhofer (Profilklasse Künstler) und ganz besonders bei Gesamtleiterin Sandra Niebler.

Von der SMV (Schülermitverwaltung) gab es Plätzchen und Punsch, zudem konnte man selbst gestaltete Märchenbüchlein erwerben. Der Erlös daraus wird für Bedürftige der näheren Umgebung gespendet. "I want to wish you a Merry Christmas" wurde gesungen und gegenseitig wünschte man sich frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

 

Simbach

16.11.2018 | Stand 15.11.2018, 17:58 Uhr

Realschüler lernen das richtige LernenSimbach. Die Schüler der 7. Klassen haben im vergangenen Schuljahr ihre Wahl getroffen und sich für verschiedene Pflichtfächer, wie zum Beispiel Französisch, entschieden. Natürlich bedeutet dies einen höheren Lernaufwand und eine intensivere Auseinandersetzung mit den neuen Inhalten. Dies gab den Anlass für das "Lernen lernen"-Team der Realschule Simbach, bestehend aus den Lehrkräften Florian Gehring, Stephanie Göbl, Annemarie Hölzl und Kathrin Weitneder, eine Unterrichtseinheit zum Thema "Motivationstechniken" durchzuführen. Zunächst wurde den interessierten Schülern ein Video von "Günther", dem inneren Schweinehund, gezeigt. Nachdem die Schüler über ihre Ziele gesprochen hatten, fiel der Blick auf Stolpersteine, die den Weg dorthin verbauen. Vom "Handy" bis hin zu "Netflix" wurden unterschiedlichste Hindernisse beim konzentrierten Lernen genannt. Im Folgenden durften die Jugendlichen die Rolle eines Experten einnehmen und sie beantworteten die Frage "Was würde ich meinem besten Freund raten, um seinen Stolperstein aus dem Weg zu räumen?" Die Tipps waren sehr kreativ und gewinnbringend für die Schüler. Am Schluss erhielten sie konkrete Materialien zur Hand. So erleichtert z.B. der Schulaufgabenplan (Foto), das Lernen für die nächste Prüfung zu organisieren. Ein Verstärkerplan fand ebenfalls sofort Anklang. Im Gespräch wurde deutlich, dass sich die meisten lange mit ihren Misserfolgen beschäftigen und ihre Erfolge zum Teil gar nicht wirklich wahrnehmen. − red/Foto: red

 
 

Realschule feiert Bayern und die Demokratie

Festakt "100 Jahre Freistaat Bayern" – Klasse 9a gestaltet Rahmenprogramm – Schautafeln und Aufführungen
Michael Süß 10.11.2018 | Stand 09.11.2018, 19:02 Uhr
Zusammen mit dem kommissarischen Schulleiter Harald Schuster (rechts) und Lehrer Ralf Brandmeier (links) gestaltete die 9a den Festakt am Freitag. −Foto: Süß
Zusammen mit dem kommissarischen Schulleiter Harald Schuster (rechts) und Lehrer Ralf Brandmeier (links) gestaltete die 9a den Festakt am Freitag. −Foto: Süß

Simbach. Lebendiger Geschichtsunterricht in der Aula der Realschule: Mehr als 700 Jahre herrschen die Wittelsbacher in Bayern. Seit gut 100 Jahren tragen sie die Königskrone. Der letzte bayerische König, Ludwig III., steht in Tracht und mit einer bunten Krone auf dem Kopf im Grainersaal.

Vor der Brust hält er ein Schild mit der Aufschrift "Bayern, des bin I". Doch seine Untertanen sind unruhig. Im Jahr 1918 herrscht seit vier Jahren Krieg. Von Brüdern und Söhnen, die dem Gemetzel an den Fronten zum Opfer gefallen sind, erzählen die Bürger, außerdem von der Lebensmittelknappheit im Winter, der jetzt, im November, schon wieder vor der Tür steht.

 

Da betritt ein Mann mit weißen Haaren und langem weißen Bart den Raum. "Ja is des niad da Eisner Kurt?", rufen die Bürger. Sie schließen sich dem Sozialisten an, zusammen stoßen sie dem König die Krone vom Kopf und zerreißen sein "Bayern, des bin I!"-Schild. "I mag nimma, i geh heim", sagt Ludwig III.

Mit lautem Lachen belohnen die 9. Klassen der Realschule Simbach die kurze Theateraufführung, die einige Schüler der 9a für sie einstudiert haben. Diesen wichtigen Moment in der Geschichte, in dem Bayern im November 1918 zum Freistaat wurde, werden sie wohl nicht mehr vergessen. Unter dem Motto "100 Jahre Bayern – Bayern, des samma mia" hat die Realschule am Freitag das Jubiläum der bayerischen Demokratie gefeiert.

Die Klasse 9a hatte zusammen mit ihrem Lehrer Ralf Brandmeier dafür zahlreiche Schautafeln zur bayerischen Geschichte gestaltet und gab einen kurzen Überblick – denn Bayern gebe es nicht erst seit 100 Jahren: Bereits in der römischen Provinz Raetia sei zum ersten Mal der Stamm der Boier aufgetaucht. Einige Jahrhunderte später weigerte sich der Bajuwarenherzog Tassilo, seinem Cousin Karl dem Großen Heeresfolge zu leisten. Friedrich Barbarossa gab 1180 Otto von Wittelsbach Bayern als Lehen, seinen Nachfahren Maximilian I. krönte Napoleon 1806 zum ersten bayerischen König. Ludwig III. war Maximilians Urenkel.

Das Lied "Bayern, des samma mia" der Musikgruppe Haindling, dessen Titel sich die Schule als Motto für den Festakt ausgesucht hatte, sei die heimliche bayerische Hymne, erklärte Lehrer Ralf Brandmeier. Er stellte das "Mia" in dem Lied dem "I" auf dem Schild des Königs entgegen; In einem Freistaat herrsche das Volk, nicht der König. Freiheit sei aber unteilbar; das bedeute, dass alle Menschen frei sein müssten, egal woher sie kämen oder welche Religion oder Hautfarbe sie hätten.

Mit der Bayernhymne "Gott mit dir, du Land der Bayern", beendeten die Neuntklässler den Festakt. Im Anschluss feierte die Schule mit einer Dichterlesung weiter: Der Passauer Germanist und gebürtige Simbacher Dr. Hans Göttler besuchte die 5. Klassen und las aus seiner Version von Wilhelm Buschs "Max und Moritz" vor. Natürlich auf Bairisch.

 

Simbach

09.11.2018 | Stand 08.11.2018, 17:49 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinschaftstage der Realschüler in MünchhamSimbach. Um die Klassengemeinschaft zu stärken und gemeinsam eine schöne Zeit zu erleben, fuhr die 8d der Realschule zusammen mit ihrer Klassenleiterin Stephanie Göbl und Erlebnispädagogin Heike Sonnleitner für drei Tage ins Jugendhaus nach Münchham. An den Vormittagen fanden erlebnispädagogische Spiele und Übungen, wie etwa "Menschliche Zugbrücke", "Blindführen" oder "Rückenstärken" statt. In den Aktionen am Nachmittag ging es hauptsächlich darum, das Vertrauen der Schüler untereinander zu stärken. So sollte die gesamte Klasse beim "Floßspiel" auf möglichst wenigen Stühlen stehen können bzw. durch ein "Spinnennetz" gelangen, ohne dieses zu berühren (Foto). Während des gesamten Aufenthalts wurde von den Schülern ein Tagebuch gestaltet, das Gedankengänge und Aufgabenstellungen enthielt. Sie bewerteten diesen Aufenthalt als sehr positiv und gewinnbringend, denn das Verhältnis untereinander hatte sich verbessert, neue Freundschaften wurden geschlossen und wichtige Erkenntnisse über die eigenen Stärken erlangt. − red/Foto: Schule

 
 

Begeisterung am Tüfteln und Herausfinden von Lösungen

Realschülerin nahm beim mathematischen Wochenendseminar in St. Englmar teil – "Meine Begeisterung für das Fach ist jetzt noch größer"
29.10.2018 | Stand 28.10.2018, 17:31 Uhr
Einige Teilnehmer des Wochenendseminars, unter ihnen auch die Simbacher Realschülerin Ellen Slenko (vorne, 2. v. li.). −Foto: Red
Einige Teilnehmer des Wochenendseminars, unter ihnen auch die Simbacher Realschülerin Ellen Slenko (vorne, 2. v. li.). −Foto: Red

Simbach. Als Belohnung für ihre sehr erfolgreiche Teilnahme am "Landeswettbewerb Mathematik Bayern" durfte Ellen Slenko von der Realschule Simbach am mathematischen Wochenendseminar im Schullandheim St. Englmar teilnehmen.

Dazu waren 20 Jugendliche aus verschiedenen bayerischen Realschulen eingeladen. Das, was sie alle verband, war ihr großes Interesse an mathematischen Fragen und ihre naturwissenschaftliche Begabung. Eine bunte Mischung aus Freizeitaktivitäten und Knobeleien stand für die motivierten Jugendlichen auf dem Programm: Dazu gehörte unter anderem eine Rallye in St. Englmar, in der nicht nur Fragen aus der Mathematik, sondern auch geschichtliche Inhalte sowie Themen aus der Biologie im Mittelpunkt standen. "Hier war vor allem die eigene Kreativität gefragt", berichtet die mathematikbegeisterte Zehntklässlerin.

 

Als besonders interessant empfand sie die Tüftelaufgaben. Dabei waren nicht nur Rechenkünste gefordert, vielmehr ging es um die gemeinsame Suche nach Lösungen in der Gruppe. "Jeder durfte seinen Beitrag leisten und schnell war klar: Gemeinsam geht es leichter." Positiver Nebeneffekt war natürlich, dass sich die jungen Mathematiker schnell anfreundeten. Ein weiteres Highlight war der Besuch des "Xperiums". In diesem kreativen Museum machten sich die Schüler auf zu einer Reise, bei der sie Naturphänomene wie Schall und Licht mit allen Sinnen kennenlernten.

Viel zu schnell verging das Wochenende, bei dem nicht nur getüftelt, sondern auch gewandert und gemeinsam gelacht wurde. "Es war für mich eine tolle Erfahrung und meine Begeisterung für das Fach ist jetzt noch größer", fasst Ellen ihre Eindrücke zusammen. Konrektor Harald Schuster bewertet dieses Projekt ebenfalls als sehr positiv: "Die Teilnahme an Wettbewerben und Seminaren hat eine höchst motivierende Wirkung auf unsere Schüler und wir unterstützen diese Aktionen daher sehr gerne und regelmäßig."

Studienrätin Kathrin Weitneder arbeitet bereits an der Planung des Landeswettbewerbs 2018/19 und freut sich schon auf zahlreiche Teilnehmer aus den 9. und 10. Klassen. − red

Simbach

25.10.2018 | Stand 24.10.2018, 17:33 Uhr

Charity Kids spenden an Tierheim in BraunauSimbach. Die "Charity Kids" der Realschule sind weiter aktiv. Nach dem Besuch eines Gnadenhofes für Tiere im letzten Schuljahr entstand der Wunsch, auch einem Tierheim zu helfen. Drei Wochen lang opferten die Jugendlichen ihre freie Zeit und verkauften in der großen Pause Milkshakes und Trinkschokolade an die Mitschüler. Von dem Erlös wurden viele Säcke Katzenstreu gekauft, die nun den Verantwortlichen des Tierheims in Braunau übergeben werden konnten. Bereits am Eingang warteten ein Hund und 16 Katzen darauf, von den "Charity Kids" begrüßt und ausgiebig gestreichelt zu werden (Foto). Die Realschüler erhielten auch eine Führung und erfuhren, warum die Tiere im Heim abgegeben werden. Besonders überraschte sie die Tatsache, dass die Mitarbeiter Tiere sogar mit nach Hause nehmen, um sie besser versorgen zu können. Den Jugendlichen fiel es schwer, von den Tieren Abschied zu nehmen und sie versprachen wiederzukommen. − red/Foto: red

Was erwartet die Wirtschaft?

Realschüler informieren sich über künftige Anforderungen
15.10.2018 | Stand 14.10.2018, 19:07 Uhr
Reichlich Material zum Mitnehmen wurde für die Teilnehmer des Informationsabends an der Realschule ausgelegt. −Foto: red
Reichlich Material zum Mitnehmen wurde für die Teilnehmer des Informationsabends an der Realschule ausgelegt. −Foto: red

Simbach. Einen großen Ansturm verzeichnete die Informationsveranstaltung "Was erwartet die Wirtschaft von ihren zukünftigen Arbeitnehmern?" an der Realschule. An diesem Abend erfuhren etwa 90 Eltern und Schüler Genaueres über den Prozess der Berufswahl. Nach einer kurzen Begrüßung stellte Beratungsrektor Paul Wehrl die verschiedenen Angebote der Realschule vor. Dazu gehören unter anderem Bewerbertraining, Betriebspraktika und Berufsfindungstage.

Der Berufsberater der Realschule, Wolfgang Rindfleisch-Meier, erklärte den Prozess der Berufswahl und präsentierte aktuelle Daten zum Ausbildungsmarkt in der Simbacher Gegend: "Es sind deutlich mehr Ausbildungsstellen als Bewerber gemeldet. Dies liegt nicht nur an der sehr guten Konjunkturlage, sondern auch am Trend zu einem höheren Schulabschluss."

 

Elke Heimgartner informierte über die Ausbildungs- und Aufstiegschancen bei der Sparkasse Rottal-Inn und erläuterte das Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Als Vertreter des BBiW der Wacker Chemie stellte Markus Grote die Firma Wacker und die Vielzahl der Ausbildungsberufe seines Unternehmens vor.

Die Referenten ermunterten die Schüler, ihr Bestes zu geben und appellierten an die Eltern, ihre Kinder bei dem komplexen Prozess der Berufsfindung zu unterstützen und sie zu guten Leistungen anzuspornen, denn für viele Traumberufe gebe es mehr Bewerber als Ausbildungsplätze.

Der Informationsabend fand bei den Neuntklässlern und ihren Eltern großen Zuspruch. Die Möglichkeit zur Fragestellung im Anschluss an die Veranstaltung wurde ausgiebig genutzt. − red

Realschule Simbach doppelt fürs Finale qualifiziert

12.10.2018 | Stand 11.10.2018, 16:23 Uhr

Die Realschule Simbach hat sich bei einem Vor-Turnier für die Fußball-Landkreis-Meisterschaft sowohl mit dem jüngeren als auch mit dem älteren Team für das Finale im Frühjahr in Pfarrkirchen qualifiziert. Beide Mannschaften coachte Sportlehrer Gernot Spruzina. Organisator Markus Raupach vom Tassilo-Gymnasium Simbach bedankte sich bei den Helfern Thomas Häring und Stefan Lehner vom ASCK Simbach für ihre tolle Unterstützung sowie bei Hans Spateneder vom Bauhof Simbach für den hervorragenden Zustand der Rasen-Spielplätze. Ein Dankeschön galt auch den die Junior-Trainern des Tassilo-Gymnasiums, die als SR fungierten. − red

 
 

Real- und Mittelschüler in Italien

Simbacher genießen die Gastfreundschaft in der Partnerstadt Tolmezzo
11.10.2018 | Stand 10.10.2018, 17:12 Uhr
Nicht alles im Rahmen blieb während des Schüleraustausches, wie man auf diesem Foto sehen kann. Die Delegation aus Simbach genoss jedenfalls schöne Tage in der Partnerstadt und dessen Umgebung. −Foto: red
Nicht alles im Rahmen blieb während des Schüleraustausches, wie man auf diesem Foto sehen kann. Die Delegation aus Simbach genoss jedenfalls schöne Tage in der Partnerstadt und dessen Umgebung. −Foto: red

Simbach. Pünktlich um 8 Uhr startete der Bus Richtung Tolmezzo. Mit an Bord waren 14 aufgeregte Schüler der Real- und Mittelschule, begleitet von drei Lehrkräften.

Nach einigen Stunden Fahrt wurden sie freudig von ihren Austauschpartnern in der Scuola Media in Empfang genommen. Diese hatten verschiedene Präsentationen vorbereitet, um an die gemeinsame Zeit im Mai in Bayern zu erinnern.

 

Anschließend fand die Begrüßung im Rathaus statt, bei der der Bürgermeister von Tolmezzo, Francesco Brollo, betonte, dass zwar jede Stadt für sich stehe, aber alle zu einem Europa gehören und dieser Schüleraustausch das Gemeinsame deutlich mache. Ein großes Dankeschön gehe dabei auch an den Partnerschaftsverein, der diese Fahrt großzügig finanziell unterstützte.

Nach einem Spaziergang durch die Stadt, bei dem auch hervorragendes italienisches Eis konsumiert wurde, holten die Gastfamilien die Schüler aus dem Inntal ab und verbrachten gemeinsam den ersten Abend mit ihnen.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug mit den Austauschpartnern nach Cividale und Udine an. Dort schlenderten die Simbacher durch die venezianisch geprägte Stadt und besichtigten das Schloss und das Rathaus. Bei einem kleinen Einkaufsbummel testeten sie ihre Italienischkenntnisse, um ein kleines Souvenir mit nach Hause zu bringen.

Da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte, startete die Gruppe am dritten Tag nach Grado, wo man noch einmal bei herrlichem Sonnenschein das Meer genießen konnte. Auch ein Schulbesuch durfte nicht fehlen und so nahmen die Schüler am letzten Tag am Unterricht teil und erhielten eine Führung durch das Schulhaus.

Vor dem gemeinsamen Pizzaessen unternahmen alle zusammen noch einen kurzen Abstecher nach Venzone. Nach dem schweren Erdbeben von 1976 wurde der kleine Ort wiederaufgebaut und zählt jetzt zu den schönsten Dörfern Italiens.

Dann aber hieß es Abschied nehmen und die vielen Eindrücke, die man auf dieser Reise gewonnen hatte, zu verarbeiten. Man freut sich schon auf ein Wiedersehen. − red

Auftakt zur Juniorwahl an der Realschule

Die Helfer der 10 .Klassen wurden für die Wahl am kommenden Mittwoch bestellt
06.10.2018 | Stand 05.10.2018, 16:59 Uhr
Die Schüler des Wahlvorstands mit der Pressebeauftragten Andrea Hanusch (hinten, links), Konrektor Harald Schuster und Organisatorin Heike Sonnleitner. −Foto: Realschule
Die Schüler des Wahlvorstands mit der Pressebeauftragten Andrea Hanusch (hinten, links), Konrektor Harald Schuster und Organisatorin Heike Sonnleitner. −Foto: Realschule

Simbach. Die Realschule Simbach beteiligt sich an der Juniorwahl 2018.

Dies ist eine ähnliche Aktion wie die U18 Wahl, an der unter anderem die Inntal-Mittelschule, das Tassilo-Gymnasium und die Betty-Greif-Schule teilnehmen (wir berichteten) und bei der gestern an die Wahlurnen gegangen wurde. Die "Juniorwahl" hingegen findet am kommenden Mittwoch, 10. Oktober, statt.

 

Nach Rücksprache mit der Schulleitung entschied sich Sozialkundelehrerin Heike Sonnleitner, das Projekt in allen 10. Klassen durchzuführen. Aufgrund der hohen Nachfrage waren die 500 Plätze, die über öffentliche Fördermittel finanziert werden, bereits vergeben. Ende August kam dann aber die freudige Nachricht: Dank einer veränderten Finanzierungssituation ist die Teilnahme nun doch möglich – gemeinsam mit 637 weiteren Schulen aus ganz Bayern.

Träger des Projekts "Juniorwahl" ist der gemeinnuützige und überparteiliche Verein Kumulus e.V. aus Berlin. Seit 18 Jahren gibt es die Juniorwahl zu 43 Landtagswahlen, fünf Bundestagswahlen und drei Europawahlen und seit 1999 haben sich insgesamt 2,8 Millionen Schüler daran beteiligt. Somit ist die "Juniorwahl" in Deutschland das größte Schulprojekt zur politischen Bildung.

Für die erste Säule, die unterrichtliche Einbindung, stellt der Verein Kumulus Unterrichtsbücher und Arbeitsblätter bereit, die speziell von pädagogischen Fachkräften erarbeitet wurden und von der Lehrkraft selbst in ihren Klassen durchgeführt wird.

Die zweite Säule und Höhepunkt des Projektes stellt der Wahlakt dar. Organisiert wird er mit Unterstützung der Lehrkraft von den Schülern selbst, denn sie bilden einen eigenen Wahlvorstand. Dieser wurde sogar per Losentscheid ermittelt, da sich zu viele Schüler freiwillig gemeldet hatten.

Folgende Zehntklässler bilden den Wahlvorstand: Jonas Wenger (10 a), Dominik Wolf (10 a), Angelika Gartman (10 b), Simon Grubmüller (10 b), Ilona Luger (10 c) und Vanessa Selewski (10 c). Alle Beteiligten freuen sich schon auf die bevorstehende Wahl.

"Es ist interessant, dass ich bereits als Wahlhelfer tätig sein und Erfahrungen sammeln kann, wie eine Wahl abläuft", sagt Ilona Luger. Aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Die Wahlhelfer müssen ein Verzeichnis mit den wahlberechtigten Schülern erstellen, die Wahlbenachrichtigungen ausfüllen und an die Juniorwähler persönlich übergeben. Am Wahltag selbst werden vor Unterrichtsbeginn die Wahlkabinen und die versiegelte Wahlurne aufgebaut und der anschließende Wahlakt begleitet. Zur Wahl stehen diejenigen Politiker, die im Wahlkreis der Schule auch öffentlich kandidieren.

Überaus positiv bewertet Konrektor Harald Schuster die Teilnahme an diesem Projekt: "Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Politik und die praktische Durchführungserfahrung sind wichtig für das weitere Leben der Jugendlichen. Sogar in den Pausen ist Politik auf einmal ein Thema. Nun sind wir schon auf die Ergebnisse gespannt." − red

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

21.09.2018 | Stand 20.09.2018, 17:33 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kennenlernen in den fünften KlassenSimbach. "Jeder Fremde kann ein neuer Freund sein!" Unter diesem Motto stand das Kennenlernen der neuen Fünftklässler an der Realschule. Jede der drei fünften Klassen bekam dazu am zweiten Schultag am Vormittag Zeit dafür. Organisiert und durchgeführt wurde das Programm von Studienrätin Heike Sonnleitner, die auch ausgebildete Erlebnispädagogin ist. Auch die Klassenleiter Michaela Müller (5 a), Sylvia Bühler (5 b) und Sandra Köllnberger (5 c) waren mit dabei, um so ihre Schützlinge besser kennen zu lernen. Unterstützt wurde die Lehrerin von der Jugendsozialarbeiterin der Realschule, Manuela Huber. Nach einem gemeinsamen "Warm-up", mit Musik zur Auflockerung sowie lustigen Einlagen gab es diverse Kennenlernspiele und -übungen. Dies war erst der Auftakt für die neuen Schüler. Manuela Huber wird einmal wöchentlich jede 5. Klasse eine Unterrichtstunde lang besuchen, wird Klassenregeln und weitere soziale Kompetenzen erarbeiten und führt das Projekt "Klassenrat" ein. − red/Foto: red

Ein Freudentag für 71 Absolventen der Realschule Simbach

Alle haben die Abschlussprüfung bestanden – Schulbeste ist Melanie Hauswirth – Schulsprecher entführten ins Dschungelcamp
Christina Schmid 23.07.2018 | Stand 22.07.2018, 19:22 Uhr
Die Schülersprecher (v. links) Angelo Giandinoto, Lisa Gibis und Thomas Hauswirth bei ihrer Rede.

Die Schülersprecher (v. links) Angelo Giandinoto, Lisa Gibis und Thomas Hauswirth bei ihrer Rede.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Einser-Schüler und die Jahrgangsbesten: Melanie Hauswirth (4. v. rechts), Theresa Buchmaier (5. v. rechts), Mona Winkler (3. v. links) und Matthias Rieger (2. v. links) mit Schulleiterin Ursula Pangratz (vorne links), 3. Bürgermeisterin Christa Kick (rechts), Konrektor Harald Schuster (2. v. rechts) und stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner (3. v. rechts). − Fotos: Schmid

Die Einser-Schüler und die Jahrgangsbesten: Melanie Hauswirth (4. v. rechts), Theresa Buchmaier (5. v. rechts), Mona Winkler (3. v. links) und Matthias Rieger

(2. v. links) mit Schulleiterin Ursula Pangratz (vorne links), 3. Bürgermeisterin Christa Kick (rechts), Konrektor Harald Schuster (2. v. rechts) und stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner (3. v. rechts). − Fotos: Schmid

 

Simbach. Kräftig ausatmen, sich freuen, zurückschauen und in die Zukunft blicken – das taten 71 Absolventen der Realschule mit ihren Lehrern, Eltern und Ehrengästen bei ihrer Verabschiedung. Gebete, Texte und eindrucksvoll dargebrachte Lieder berührten beim Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Marien.

 

Ihre Träume und Wünsche schrieben die Absolventen nieder und schickten sie auf dem Kirchenplatz mit bunten Luftballons in den Himmel. Im Grainersaal kamen dann alle zur Feierstunde zusammen. Alle haben es geschafft, viele sogar eine Eins vor dem Komma. Schulbeste ist Melanie Hauswirth mit einem Notendurchschnitt von 1,08, Klassenbeste sind Matthias Rieger (Klasse 10a mit 1,27), Mona Winkler (Klasse 10b, Schnitt 1,25) und von der Klasse 10c Theresa Buchmaier mit 1,18.

 

Chor und Band sorgten für die musikalische Gestaltung von der Bühne aus und von der Empore erklang der 1. Satz aus dem Divertimento von Haydn und ein Menuett von Boccerini, dargebracht von Lara Gschneidner (Geige) und Lehrer Fritz Gniffke (Klavier).

Stimmungsvoll wurde der Gottesdienst von Pfarrer Dr. Franz Haringer, Lehrern und Schülern gestaltet.
Stimmungsvoll wurde der Gottesdienst von Pfarrer Dr. Franz Haringer, Lehrern und Schülern gestaltet.

Die Begrüßung erfolgte durch Konrektor Harald Schuster, der besonders Pfarrer i.R. Prälat Alois Messerer, stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, 3. Bürgermeisterin Christa Kick, die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Vertretungen von Schulen, Kindergärten, Polizei, Elternbeirat und Förderverein willkommen hieß.

 

"Eine wichtige Etappe ist nun gemeistert, Respekt dafür! Nach euerer Schulzeit habt ihr nun sicher mehr Freiheiten, doch jetzt gilt es selbst Entscheidungen zu treffen und Eigenverantwortung zu übernehmen", so stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, die den jungen Menschen riet, optimistisch, lernwillig und leistungsbereit die nächsten Ziele anzupacken.

 

Dass es sich gelohnt hat, sich anzustrengen und zu lernen, betonte auch 3. Bürgermeisterin Christa Kick. Sie beschrieb die vielen Möglichkeiten, die den jungen Menschen nun offen stehen, aber auch die Qual der Wahl bei aller Fülle herauszufinden, was wirklich erfüllt und glücklich macht.

 

"Macht’s guad und vui Glück", wünschte Michael Killermann namens Elternbeirat und Förderverein. Witzig und spritzig war die Rede der Schülersprecher Lisa Gibis, Angelo Giandinoto und Thomas Hauswirth, die die Schulzeit mit den Herausforderungen eines Dschungelcamps verglichen, wobei es zwar nicht ekelhafte Dinge zu tun und essen galt, aber man durchaus mit üblen Schulaufgaben und Exen zu kämpfen hatte.

 

Lebendig schilderten sie, wie sie in den "Urwald" gelangten. "Wir wurden in Camps aufgeteilt, Tutoren halfen uns in der unbekannten Umgebung. Es gab Exkursionen wie Wandertage und Klassenfahrten, in der dritten Staffel wurden wir neu aufgeteilt. Wir hatten motivierende Instructors, die uns bis hin zur Dschungelprüfung führten und wir nun rausgeholt werden können", so die mit Tarnhosen- und Kappen bekleideten Redner. Sie dankten allen, die sie auf ihrem Weg begleitet haben – von den Eltern bis hin zur Schulleitung, die sie als "Produzenten und Regisseurin und Produzenten" würdigten.

 

Dass sie neben ihrer jugendlichen Lebensfreude, dem hart erarbeiteten Wissen und Können auch die Erkenntnis vom unbedingten Wert eines jeden Menschen mitnehmen und in die Welt hinaustragen mögen, wünschte Rektorin Ursula Pangratz den Absolventen. Auszeichnungen seitens Landkreis und Stadt gab es für Sonja Brandmeier (Sport), Lara Gschneidner (Musik), Agnes Pichlmeier (bestes Delf-Diplom) und für die Schülersprecher Angelo Giandinoto, Anna-Maria Fischer, Nicole Bichler, Thomas Hauswirth und Lisa Gibis.

Der große Moment der Zeugnisvergabe war nun gekommen und dazu gab es rote Rosen vom Elternbeirat. Die Klassen überreichten Geschenke an ihre Lehrer. Mit dem Lied "Egal was kommt, es wird gut, sowieso" verabschiedeten die Schüler die Gäste hinaus ins Freie zum Stehempfang. Nicht nur die Absolventen sind im Aufbruch, sondern auch Schulleiterin Ursula Pangratz, die ab September in eine andere Schule wechseln wird.

 
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