Verein zur Förderung der Realschule Simbach am Inn e.V. Elternbeirat der Schule
Verein zur Förderung der Realschule Simbach am Inn e.V.Elternbeirat der Schule

Presseberichte aus der PNP

Valentinstag an der Realschule

SMV organisierte wieder Rosen und Schokoladenherzen als Geschenke für 180 Schüler
15.02.2019 | Stand 14.02.2019, 18:11 Uhr
Schülersprecherin Alina Greilinger und Klassensprecher Matthias Neldner beschenkten auch Lehrerin Andrea Hanusch. −Foto: red
Schülersprecherin Alina Greilinger und Klassensprecher Matthias Neldner beschenkten auch Lehrerin Andrea Hanusch. −Foto: red

Simbach. Gestern war Valentinstag. Da teilen Menschen mit Blumen und sonstigen Nettigkeiten ihre Zuneigung, Liebe oder einfach nur Freundschaft zu ihren Mitmenschen mit. Darum organisiert die SMV der Realschule jedes Jahr eine Valentinstag-Aktion.

Die Schüler aller Jahrgangsstufen hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, bei den Mitgliedern der SMV Rosen oder Schokoladenherzen zu bestellen, die am Donnerstag mit einer netten Botschaft an ihre Liebsten überreicht wurden. Schülersprecherin Alina Greilinger und Klassensprecher Matthias Neldner hatten am Vormittag jede Menge zu tun.

 

"180 Mädchen und Jungen durften sich heute über eine Rose oder ein Herz freuen. So viele hatten wir noch nie", berichtet Yvonne Stadler, Verbindungslehrerin der Realschule und Organisatorin der Aktion. "Vor allem die liebevoll gestalteten Karten rührten die glücklichen Empfänger der Botschaften sehr." − red

 

Besuch im PNP-Medienzentrum

Exkursion der Realschule im Rahmen ihres Zeitungsprojekts – Begeisterung für Arbeit beim Radio
04.02.2019 | Stand 03.02.2019, 16:58 Uhr
Spannende Eindrücke über die Arbeit eines Verlagshauses und einer Druckerei erhielten die Realschüler im Medienzentrum. −Foto: red
Spannende Eindrücke über die Arbeit eines Verlagshauses und einer Druckerei erhielten die Realschüler im Medienzentrum. −Foto: red

 

Simbach. Die Klassen 8a und 8d der Realschule besuchten kürzlich das Medienzentrum der Passauer Neuen Presse. Zusammen mit ihren Lehrkräften Annemarie Hölzl und Martina Schön hatten sie die Gelegenheit, sich die verschiedenen Bereiche der Zeitungsherstellung anzuschauen.

Die Schüler erfuhren, dass die PNP im Februar 1946 von Dr. Hans Kapfinger gegründet wurde. Ihnen wurde zudem erklärt, dass die tägliche Auflage ca. 160000 Stück beträgt, am Wochenende sogar 175000. Interessant war auch, dass die Online-Redakteure morgens schon ab 6 Uhr anfangen, zu arbeiten. Nachts, kurz nach Redaktionsschluss, starten die Druckvorbereitungen. Es wird jede Nacht gedruckt, wobei einige Zeitungen schon ab Mitternacht abtransportiert werden, damit sie rechtzeitig den zugewiesenen Ort erreichen. Da im Zeitungs- und Druckgewerbe viele Aufgaben zu erledigen sind, gibt es auch viele Arbeitsplätze. Insgesamt werden bei der PNP ca. 1800 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Die Achtklässler durften im Anschluss an die Führung durch die Druckerei auch mehr über die Radiosender, die im Medienzentrum angesiedelt sind, erfahren. Sie wurden über einige interessante Details informiert. So gibt es verschiedene Playlisten, zwischen denen Berichte oder andere wichtige Informationen geschaltet werden. Wenn ein Unfall passiert, über den berichtet werden muss, erstellen die Radioredakteure so schnell es geht ein Skript. Dieses wird im Anschluss eingesprochen. Dabei machte Redakteurin Julia deutlich, dass beim Radio nichts improvisiert, sondern alles vorher aufgeschrieben und später abgelesen wird. Um aktuell zu sein, muss das ziemlich früh passieren, weswegen die Mitarbeiter, die für diese Themen und Sendungen verantwortlich sind, schon sehr bald aufstehen müssen.

Da die Schüler ganz begeistert von der Arbeit im Radio waren, warb Julia gleich damit, mit 18 Jahren ein Praktikum zu machen. Seit diesem Besuch überlegen tatsächlich einige Jugendliche, ob sie dort einmal arbeiten möchten. "Ich bin davon überzeugt, dass ich beim Radio gut aufgehoben wäre", erklärte Laura Scheiblhuber aus der 8 d beim Verlassen des Medienzentrums.

Über diese und andere Eindrücke nach dem informativen Vormittag tauschten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Heimfahrt aus.

Diesen Bericht verfassten drei der Schüler: Olivia Bulat, Josef Reithmeier und Laura Scheiblhuber.

 

Achtklässler schnuppern ins Handwerk

Simbacher Realschüler besuchten die Handwerkskammer in Pfarrkirchen und sammelten viele Eindrücke
25.01.2019 | Stand 25.01.2019, 02:00 Uhr
Bei der Werkstattwoche lernten die Achtklässler auch das Maurerhandwerk kennen. −Foto: red
Bei der Werkstattwoche lernten die Achtklässler auch das Maurerhandwerk kennen. −Foto: red

Simbach/Pfarrkirchen. Vom Klassenzimmer in die Werkstatt: Die Schüler der 8a der Realschule Simbach haben kürzlich an einer Grundorientierungswoche der Handwerkskammer in Pfarrkirchen teilgenommen. Dabei erhielten sie viele praktische Einblicke in unterschiedliche Berufe wie Schneider, Friseur, Elektriker, Metallbauer, Schreiner oder Maurer.
Gleich zu Beginn der Grundlagenwoche wurden die Achtklässler in zwei Gruppen eingeteilt, die jeden Tag einen anderen Bereich mit dessen speziellen Tätigkeiten und Fertigkeiten durchliefen. Zunächst standen das Nähen und Frisieren auf dem Programm: Erfahrene und geschulte Handwerksmeister zeigten den Schülern grundlegende Arbeitstechniken aus diesen Bereichen, die die Jugendlichen anschließend selbstständig ausführen durften. Dabei mussten sie ihre Fähigkeiten zum Beispiel beim Nähen einer Handyhülle unter Beweis stellen.
An den beiden Folgetagen lernten die Schüler das Arbeitsfeld eines Maurers kennen und hantierten mit Metall. Dabei war körperliche Fitness von Vorteil, denn sie mussten schwere Steine aufeinander wuchten, um ein Mauerwerk zu errichten. Als Beispiel für das Arbeiten mit Metallen stellten die Jugendlichen einen glattgefeilten Würfel aus Eisen her. Neben dem Feilen durften sie auch die Würfelaugen bohren und ein Schraubengewinde erstellen.
Außerdem konnten sich die motivierten Praktikanten als Schreiner und Elektriker versuchen. Während eine Gruppe einen Holzsockel fertigte, bastelte die andere an einem Schaltkreis. Diese Tätigkeiten machten am meisten Spaß. "Wir durften alles selbst ausprobieren oder austüfteln und nicht nur zusehen", stellten die Achtklässler stolz fest. "Und es war auch nicht schlimm, dass wir jeden Tag etwa sechs Stunden arbeiten mussten."

Am Ende der Praktikumstage waren sich alle Jugendlichen einig, dass sie viel gelernt und über sich selbst erfahren hatten. Auch Konrektor Harald Schuster sieht die Grundorientierungswoche als wichtige Entscheidungshilfe bei der Berufsfindung: "Die Schüler erkannten, wo ihre persönlichen Neigungen und Fähigkeiten liegen und können ihre individuelle Eignung nun besser einschätzen."
Die Achtklässler freuen sich schon auf die zweite Werkstattwoche, die sogenannte Spezialisierungswoche, welche in einem Sommermonat stattfinden wird. Dabei werden zwei Berufsfelder genauer durchlaufen und intensivere Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt. Der Schwerpunkt wird in den Bereichen Elektro, Metall und Holz liegen, denn dafür haben sich die meisten Schüler aufgrund ihrer Erkenntnisse aus der Grundlagenwoche entschieden.
Im Rahmen der Berufsorientierung absolvieren die Schüler der 8. Klasse des mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweiges jedes Jahr ein dreiteiliges Programm bei der Handwerkskammer Pfarrkirchen. Bereits zu Beginn des Schuljahres hatte die diesjährige 8a in den Werkhallen der IHK an zwei Tagen die Möglichkeit, die Welt der handwerklichen Berufe kennenzulernen und mit Werkzeugen, Maschinen und verschiedenen Materialien zu arbeiten. Auf diese Potenzialanalyse, in der die Stärken und Schwächen der Schüler ermittelt wurden, folgte nun die erste Werkstattwoche. − red

Realschüler sammeln für den guten Zweck

2100-Euro-Spende an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn überreicht
11.01.2019 | Stand 10.01.2019, 19:32 Uhr
Einen Scheck über 2100 Euro überreichten die Realschüler mit ihren Lehrkräften an Josef Hofbauer, den Vorsitzenden der "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn" (hinten links). −Foto: red
Einen Scheck über 2100 Euro überreichten die Realschüler mit ihren Lehrkräften an Josef Hofbauer, den Vorsitzenden der "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn" (hinten links). −Foto: red

Simbach. Soziales Engagement ist ein wichtiger Aspekt an der Realschule Simbach. Daher werden regelmäßig Aktionen von Schülern und Lehrkräften durchgeführt, welche Menschen helfen, die es nicht so leicht im Leben haben – sei es durch Krankheit, Geldsorgen oder andere Ursachen. Jetzt konnten 2100 Euro an die "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn" überreicht werden.

"Es geht hauptsächlich darum, dass die Jugendlichen lernen, sich auch um das Wohlbefinden der Mitmenschen zu kümmern und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Soziales Lernen ist eine lebenslange Herausforderung, zu der unsere Schule einen Beitrag leisten will", berichtet Konrektor Harald Schuster. "Im Vordergrund stehen dabei soziale Sensibilität, Verständnis und Toleranz", ergänzen die Lehrkräfte Anja Bredl und Andrea Hanusch. Gemeinsam mit ihren Klassen führten sie einen "sozialen Tag" durch, an dem die Schüler die Schulbank mit einem Arbeitsplatz tauschten.

 

Einen ganzen Tag lang arbeiteten sie in einem Beruf ihrer Wahl und spendeten das erwirtschaftete Geld an soziale Einrichtungen. Ein großer Teil ging dabei an die "Kinderkrebshilfe Rottal-Inn". Diese Einrichtung liegt den Realschülern besonders am Herzen.

So entschlossen sich auch die Charity-Kids, für diesen Verein tätig zu werden, und organisierten sehr erfolgreich eine Tombola mit ihrer Verbindungslehrerin Yvonne Stadler. Nun durften die fleißigen Schüler das Geld übergeben und hatten Josef Hofbauer, den Vorsitzenden der "Kinderkrebshilfe", an die Schule eingeladen. Hofbauer freute sich über die 2100 Euro und bedankte sich für das soziale Engagement.

Er erklärte, wofür das Geld verwendet wird. Der Verein unterstützt Familien mit krebskranken Kindern und hilft bei hohen Fahrtkosten, Homöopathie-Rechnungen, teuren Hilfsgeräten und vielem mehr. Die Schüler planen bereits weitere Aktionen, um sich sozial einzusetzen. − red

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

19.12.2018 | Stand 18.12.2018, 17:45 Uhr

Lea Eckmaier ist beste Vorleserin der Realschule Simbach. Alle Jahre wieder herrscht große Aufregung im Musiksaal der Realschule, wenn die besten Leser der sechsten Klassen gegeneinander antreten. Voller Spannung und mit bunten Plakaten zum "Anfeuern" ausgerüstet, warteten die Mitschüler auf den Beginn der Veranstaltung. Sichtlich nervös betraten die acht Kandidaten den Saal: Leah Hamberger (6 a), Marcel Höfer (6 a), Lea Eckmaier (6 b), Ben Haubner (6 b), Julian Attenberger (6 c), Sina Schweighofer (6 c), Bastian Brand (6 d) und Celine Schellhorn (6 d). Die Jury bestand aus Konrektor Harald Schuster, den Lehrkräften Stefanie Göbl und Petra Öller sowie der Schülersprecherin Janina Sommer (10 b) und der Siegerin des Vorjahres, Nina Hautz (7 c). Nacheinander traten die Teilnehmer vors Publikum, stellten ihr mitgebrachtes Jugendbuch vor, gingen kurz auf den Gesamtinhalt ein und lasen eine Textstelle daraus vor. In der zweiten Runde ging es darum, einen unbekannten, literarischen Text aus dem Kinder- und Jugendbuch "Finiola: …plötzlich verwachsen!" von Marion Forster-Grötsch vorzulesen. Lea Eckmaier konnte sich gegen ihre Mitstreiter durchsetzen und darf sich nun "Beste Vorleserin der Realschule Simbach" nennen. Sie wird beim Kreisentscheid im nächsten Jahr antreten. Konrektor Schuster gratulierte allen Teilnehmern mit einer Urkunde und kleinen Geschenken. − red/Foto: red

on Sterntaler-Musical bis "Feliz Navidad"

Viele Gäste beim Adventskonzert der Realschule im Grainersaal – Selbst gestaltete Märchenbüchlein für guten Zweck

Christina Schmid 14.12.2018 | Stand 13.12.2018, 17:23 Uhr
Abwechselnd oder miteinander erfreuten Band, Lehrerchor, "Musik aktiv" und der Chor der 5. Klassen mit Liedern. −Fotos: Schmid
Abwechselnd oder miteinander erfreuten Band, Lehrerchor, "Musik aktiv" und der Chor der 5. Klassen mit Liedern. −Fotos: Schmid
Beim Mini-Musical "Sterntaler" begeisterten die Realschüler.
Beim Mini-Musical "Sterntaler" begeisterten die Realschüler.

Simbach. Schier aus den Nähten platzte der Grainersaal beim Adventskonzert der Realschule Simbach. Vor allem viele Eltern, Großeltern und Geschwister der Realschüler fanden sich ein und ließen sich vom adventlichen Zauber in Beschlag nehmen.

Mit Impressionen aus dem schulischen Advent, facettenreich arrangiert von der Videogruppe der Schule, bekamen die Gäste gleich einen Einblick, wie sich die große Schulfamilie zum Beispiel mit Segnung des Adventskranzes, Nikolausbesuch und Mitwirkung beim Kulturprogramm auf dem Simbacher Christkindlmarkt auf das nahe Weihnachtsfest vorbereitet.

 

Nach den Bildern und Filmsequenzen begrüßte der derzeitige Schulleiter Harald Schuster alle Anwesenden herzlich, insbesondere 3. Bürgermeisterin Christa Kick, die Vertreter der umliegender Schulen, ehemalige Lehrerkollegen sowie Michael Killermann für Elternbeirat und Förderverein.

Schon gehörte die Aufmerksamkeit allen Mitwirkenden, die das Mini-Musical "Sterntaler" auf die Bühne brachten. Die Darsteller aus der "Profilklasse Künstler", der Chor der 5. Klassen und die Bandmitglieder waren die Akteure. Auf den Brettern wurde das Spiel gezeigt, von der Empore aus sang der Chor. Nachdem es vor "Sterntalern" glänzte, erfreute das Streicherensemble mit besonderen Stücken.

"Alpenländische Weihnacht" mit dem Andachtsjodler und "Es wird scho glei dumpa" brachte das Bläserensemble auf Klarinetten, Trompete und Tenorhorn an diesem Abend ins Inntal. Abwechselnd oder miteinander erfreuten Band, Lehrerchor, "Musik aktiv", Chor der 5. Klassen mit den Liedern "Sunny Light of Bethlehem", "Our God", "Hallelujah", "Jingle Bell Rock" und "Der Adventskalender". "Mama, Kevin hat gesagt, dass Engelshaar am Christbaum blöd ist und der Stern über Amazon leuchtet und nicht über Bethlehem", hörte man im Gespräch von Amelie Esslinger und Sophia Zehentleitner aus der Klasse 5a und Simone Wimmer (Klasse 9b).

Vieles führten die Mädchen an, was Kevin gesagt hat, die "Mutter" rückte manches in ein anderes Licht, sprach von Weihnachten als Fest der Liebe. Dies bezweifelten aber die "Kinder", denn am Heiligen Abend war nicht einmal die Oma als Gast erwünscht.

Alle Mitwirkenden sangen "Another Rock and Roll Christmas" und bei "Feliz Navidad" stimmte auch das Publikum mit ein. Der Beifall wollte nicht enden und so gab es noch mal den rockigen Weihnachtssong, bei dem kräftig mitgeklatscht und gesungen wurde.

Harald Schuster bedankte sich mit Präsenten bei Mitwirkenden vor und hinter der Bühne, insbesondere bei den Lehrern Clemens Bauer (Videogruppe), Paul Wehrl (Technik), Fritz Gniffke (Streicherensemble), Marianne Maierhofer (Profilklasse Künstler) und ganz besonders bei Gesamtleiterin Sandra Niebler.

Von der SMV (Schülermitverwaltung) gab es Plätzchen und Punsch, zudem konnte man selbst gestaltete Märchenbüchlein erwerben. Der Erlös daraus wird für Bedürftige der näheren Umgebung gespendet. "I want to wish you a Merry Christmas" wurde gesungen und gegenseitig wünschte man sich frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

 

Simbach

16.11.2018 | Stand 15.11.2018, 17:58 Uhr

Realschüler lernen das richtige LernenSimbach. Die Schüler der 7. Klassen haben im vergangenen Schuljahr ihre Wahl getroffen und sich für verschiedene Pflichtfächer, wie zum Beispiel Französisch, entschieden. Natürlich bedeutet dies einen höheren Lernaufwand und eine intensivere Auseinandersetzung mit den neuen Inhalten. Dies gab den Anlass für das "Lernen lernen"-Team der Realschule Simbach, bestehend aus den Lehrkräften Florian Gehring, Stephanie Göbl, Annemarie Hölzl und Kathrin Weitneder, eine Unterrichtseinheit zum Thema "Motivationstechniken" durchzuführen. Zunächst wurde den interessierten Schülern ein Video von "Günther", dem inneren Schweinehund, gezeigt. Nachdem die Schüler über ihre Ziele gesprochen hatten, fiel der Blick auf Stolpersteine, die den Weg dorthin verbauen. Vom "Handy" bis hin zu "Netflix" wurden unterschiedlichste Hindernisse beim konzentrierten Lernen genannt. Im Folgenden durften die Jugendlichen die Rolle eines Experten einnehmen und sie beantworteten die Frage "Was würde ich meinem besten Freund raten, um seinen Stolperstein aus dem Weg zu räumen?" Die Tipps waren sehr kreativ und gewinnbringend für die Schüler. Am Schluss erhielten sie konkrete Materialien zur Hand. So erleichtert z.B. der Schulaufgabenplan (Foto), das Lernen für die nächste Prüfung zu organisieren. Ein Verstärkerplan fand ebenfalls sofort Anklang. Im Gespräch wurde deutlich, dass sich die meisten lange mit ihren Misserfolgen beschäftigen und ihre Erfolge zum Teil gar nicht wirklich wahrnehmen. − red/Foto: red

 
 

Realschule feiert Bayern und die Demokratie

Festakt "100 Jahre Freistaat Bayern" – Klasse 9a gestaltet Rahmenprogramm – Schautafeln und Aufführungen
Michael Süß 10.11.2018 | Stand 09.11.2018, 19:02 Uhr
Zusammen mit dem kommissarischen Schulleiter Harald Schuster (rechts) und Lehrer Ralf Brandmeier (links) gestaltete die 9a den Festakt am Freitag. −Foto: Süß
Zusammen mit dem kommissarischen Schulleiter Harald Schuster (rechts) und Lehrer Ralf Brandmeier (links) gestaltete die 9a den Festakt am Freitag. −Foto: Süß

Simbach. Lebendiger Geschichtsunterricht in der Aula der Realschule: Mehr als 700 Jahre herrschen die Wittelsbacher in Bayern. Seit gut 100 Jahren tragen sie die Königskrone. Der letzte bayerische König, Ludwig III., steht in Tracht und mit einer bunten Krone auf dem Kopf im Grainersaal.

Vor der Brust hält er ein Schild mit der Aufschrift "Bayern, des bin I". Doch seine Untertanen sind unruhig. Im Jahr 1918 herrscht seit vier Jahren Krieg. Von Brüdern und Söhnen, die dem Gemetzel an den Fronten zum Opfer gefallen sind, erzählen die Bürger, außerdem von der Lebensmittelknappheit im Winter, der jetzt, im November, schon wieder vor der Tür steht.

 

Da betritt ein Mann mit weißen Haaren und langem weißen Bart den Raum. "Ja is des niad da Eisner Kurt?", rufen die Bürger. Sie schließen sich dem Sozialisten an, zusammen stoßen sie dem König die Krone vom Kopf und zerreißen sein "Bayern, des bin I!"-Schild. "I mag nimma, i geh heim", sagt Ludwig III.

Mit lautem Lachen belohnen die 9. Klassen der Realschule Simbach die kurze Theateraufführung, die einige Schüler der 9a für sie einstudiert haben. Diesen wichtigen Moment in der Geschichte, in dem Bayern im November 1918 zum Freistaat wurde, werden sie wohl nicht mehr vergessen. Unter dem Motto "100 Jahre Bayern – Bayern, des samma mia" hat die Realschule am Freitag das Jubiläum der bayerischen Demokratie gefeiert.

Die Klasse 9a hatte zusammen mit ihrem Lehrer Ralf Brandmeier dafür zahlreiche Schautafeln zur bayerischen Geschichte gestaltet und gab einen kurzen Überblick – denn Bayern gebe es nicht erst seit 100 Jahren: Bereits in der römischen Provinz Raetia sei zum ersten Mal der Stamm der Boier aufgetaucht. Einige Jahrhunderte später weigerte sich der Bajuwarenherzog Tassilo, seinem Cousin Karl dem Großen Heeresfolge zu leisten. Friedrich Barbarossa gab 1180 Otto von Wittelsbach Bayern als Lehen, seinen Nachfahren Maximilian I. krönte Napoleon 1806 zum ersten bayerischen König. Ludwig III. war Maximilians Urenkel.

Das Lied "Bayern, des samma mia" der Musikgruppe Haindling, dessen Titel sich die Schule als Motto für den Festakt ausgesucht hatte, sei die heimliche bayerische Hymne, erklärte Lehrer Ralf Brandmeier. Er stellte das "Mia" in dem Lied dem "I" auf dem Schild des Königs entgegen; In einem Freistaat herrsche das Volk, nicht der König. Freiheit sei aber unteilbar; das bedeute, dass alle Menschen frei sein müssten, egal woher sie kämen oder welche Religion oder Hautfarbe sie hätten.

Mit der Bayernhymne "Gott mit dir, du Land der Bayern", beendeten die Neuntklässler den Festakt. Im Anschluss feierte die Schule mit einer Dichterlesung weiter: Der Passauer Germanist und gebürtige Simbacher Dr. Hans Göttler besuchte die 5. Klassen und las aus seiner Version von Wilhelm Buschs "Max und Moritz" vor. Natürlich auf Bairisch.

 

Simbach

09.11.2018 | Stand 08.11.2018, 17:49 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinschaftstage der Realschüler in MünchhamSimbach. Um die Klassengemeinschaft zu stärken und gemeinsam eine schöne Zeit zu erleben, fuhr die 8d der Realschule zusammen mit ihrer Klassenleiterin Stephanie Göbl und Erlebnispädagogin Heike Sonnleitner für drei Tage ins Jugendhaus nach Münchham. An den Vormittagen fanden erlebnispädagogische Spiele und Übungen, wie etwa "Menschliche Zugbrücke", "Blindführen" oder "Rückenstärken" statt. In den Aktionen am Nachmittag ging es hauptsächlich darum, das Vertrauen der Schüler untereinander zu stärken. So sollte die gesamte Klasse beim "Floßspiel" auf möglichst wenigen Stühlen stehen können bzw. durch ein "Spinnennetz" gelangen, ohne dieses zu berühren (Foto). Während des gesamten Aufenthalts wurde von den Schülern ein Tagebuch gestaltet, das Gedankengänge und Aufgabenstellungen enthielt. Sie bewerteten diesen Aufenthalt als sehr positiv und gewinnbringend, denn das Verhältnis untereinander hatte sich verbessert, neue Freundschaften wurden geschlossen und wichtige Erkenntnisse über die eigenen Stärken erlangt. − red/Foto: Schule

 
 

Begeisterung am Tüfteln und Herausfinden von Lösungen

Realschülerin nahm beim mathematischen Wochenendseminar in St. Englmar teil – "Meine Begeisterung für das Fach ist jetzt noch größer"
29.10.2018 | Stand 28.10.2018, 17:31 Uhr
Einige Teilnehmer des Wochenendseminars, unter ihnen auch die Simbacher Realschülerin Ellen Slenko (vorne, 2. v. li.). −Foto: Red
Einige Teilnehmer des Wochenendseminars, unter ihnen auch die Simbacher Realschülerin Ellen Slenko (vorne, 2. v. li.). −Foto: Red

Simbach. Als Belohnung für ihre sehr erfolgreiche Teilnahme am "Landeswettbewerb Mathematik Bayern" durfte Ellen Slenko von der Realschule Simbach am mathematischen Wochenendseminar im Schullandheim St. Englmar teilnehmen.

Dazu waren 20 Jugendliche aus verschiedenen bayerischen Realschulen eingeladen. Das, was sie alle verband, war ihr großes Interesse an mathematischen Fragen und ihre naturwissenschaftliche Begabung. Eine bunte Mischung aus Freizeitaktivitäten und Knobeleien stand für die motivierten Jugendlichen auf dem Programm: Dazu gehörte unter anderem eine Rallye in St. Englmar, in der nicht nur Fragen aus der Mathematik, sondern auch geschichtliche Inhalte sowie Themen aus der Biologie im Mittelpunkt standen. "Hier war vor allem die eigene Kreativität gefragt", berichtet die mathematikbegeisterte Zehntklässlerin.

 

Als besonders interessant empfand sie die Tüftelaufgaben. Dabei waren nicht nur Rechenkünste gefordert, vielmehr ging es um die gemeinsame Suche nach Lösungen in der Gruppe. "Jeder durfte seinen Beitrag leisten und schnell war klar: Gemeinsam geht es leichter." Positiver Nebeneffekt war natürlich, dass sich die jungen Mathematiker schnell anfreundeten. Ein weiteres Highlight war der Besuch des "Xperiums". In diesem kreativen Museum machten sich die Schüler auf zu einer Reise, bei der sie Naturphänomene wie Schall und Licht mit allen Sinnen kennenlernten.

Viel zu schnell verging das Wochenende, bei dem nicht nur getüftelt, sondern auch gewandert und gemeinsam gelacht wurde. "Es war für mich eine tolle Erfahrung und meine Begeisterung für das Fach ist jetzt noch größer", fasst Ellen ihre Eindrücke zusammen. Konrektor Harald Schuster bewertet dieses Projekt ebenfalls als sehr positiv: "Die Teilnahme an Wettbewerben und Seminaren hat eine höchst motivierende Wirkung auf unsere Schüler und wir unterstützen diese Aktionen daher sehr gerne und regelmäßig."

Studienrätin Kathrin Weitneder arbeitet bereits an der Planung des Landeswettbewerbs 2018/19 und freut sich schon auf zahlreiche Teilnehmer aus den 9. und 10. Klassen. − red

Simbach

25.10.2018 | Stand 24.10.2018, 17:33 Uhr

Charity Kids spenden an Tierheim in BraunauSimbach. Die "Charity Kids" der Realschule sind weiter aktiv. Nach dem Besuch eines Gnadenhofes für Tiere im letzten Schuljahr entstand der Wunsch, auch einem Tierheim zu helfen. Drei Wochen lang opferten die Jugendlichen ihre freie Zeit und verkauften in der großen Pause Milkshakes und Trinkschokolade an die Mitschüler. Von dem Erlös wurden viele Säcke Katzenstreu gekauft, die nun den Verantwortlichen des Tierheims in Braunau übergeben werden konnten. Bereits am Eingang warteten ein Hund und 16 Katzen darauf, von den "Charity Kids" begrüßt und ausgiebig gestreichelt zu werden (Foto). Die Realschüler erhielten auch eine Führung und erfuhren, warum die Tiere im Heim abgegeben werden. Besonders überraschte sie die Tatsache, dass die Mitarbeiter Tiere sogar mit nach Hause nehmen, um sie besser versorgen zu können. Den Jugendlichen fiel es schwer, von den Tieren Abschied zu nehmen und sie versprachen wiederzukommen. − red/Foto: red

Was erwartet die Wirtschaft?

Realschüler informieren sich über künftige Anforderungen
15.10.2018 | Stand 14.10.2018, 19:07 Uhr
Reichlich Material zum Mitnehmen wurde für die Teilnehmer des Informationsabends an der Realschule ausgelegt. −Foto: red
Reichlich Material zum Mitnehmen wurde für die Teilnehmer des Informationsabends an der Realschule ausgelegt. −Foto: red

Simbach. Einen großen Ansturm verzeichnete die Informationsveranstaltung "Was erwartet die Wirtschaft von ihren zukünftigen Arbeitnehmern?" an der Realschule. An diesem Abend erfuhren etwa 90 Eltern und Schüler Genaueres über den Prozess der Berufswahl. Nach einer kurzen Begrüßung stellte Beratungsrektor Paul Wehrl die verschiedenen Angebote der Realschule vor. Dazu gehören unter anderem Bewerbertraining, Betriebspraktika und Berufsfindungstage.

Der Berufsberater der Realschule, Wolfgang Rindfleisch-Meier, erklärte den Prozess der Berufswahl und präsentierte aktuelle Daten zum Ausbildungsmarkt in der Simbacher Gegend: "Es sind deutlich mehr Ausbildungsstellen als Bewerber gemeldet. Dies liegt nicht nur an der sehr guten Konjunkturlage, sondern auch am Trend zu einem höheren Schulabschluss."

 

Elke Heimgartner informierte über die Ausbildungs- und Aufstiegschancen bei der Sparkasse Rottal-Inn und erläuterte das Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Als Vertreter des BBiW der Wacker Chemie stellte Markus Grote die Firma Wacker und die Vielzahl der Ausbildungsberufe seines Unternehmens vor.

Die Referenten ermunterten die Schüler, ihr Bestes zu geben und appellierten an die Eltern, ihre Kinder bei dem komplexen Prozess der Berufsfindung zu unterstützen und sie zu guten Leistungen anzuspornen, denn für viele Traumberufe gebe es mehr Bewerber als Ausbildungsplätze.

Der Informationsabend fand bei den Neuntklässlern und ihren Eltern großen Zuspruch. Die Möglichkeit zur Fragestellung im Anschluss an die Veranstaltung wurde ausgiebig genutzt. − red

Realschule Simbach doppelt fürs Finale qualifiziert

12.10.2018 | Stand 11.10.2018, 16:23 Uhr

Die Realschule Simbach hat sich bei einem Vor-Turnier für die Fußball-Landkreis-Meisterschaft sowohl mit dem jüngeren als auch mit dem älteren Team für das Finale im Frühjahr in Pfarrkirchen qualifiziert. Beide Mannschaften coachte Sportlehrer Gernot Spruzina. Organisator Markus Raupach vom Tassilo-Gymnasium Simbach bedankte sich bei den Helfern Thomas Häring und Stefan Lehner vom ASCK Simbach für ihre tolle Unterstützung sowie bei Hans Spateneder vom Bauhof Simbach für den hervorragenden Zustand der Rasen-Spielplätze. Ein Dankeschön galt auch den die Junior-Trainern des Tassilo-Gymnasiums, die als SR fungierten. − red

 
 

Real- und Mittelschüler in Italien

Simbacher genießen die Gastfreundschaft in der Partnerstadt Tolmezzo
11.10.2018 | Stand 10.10.2018, 17:12 Uhr
Nicht alles im Rahmen blieb während des Schüleraustausches, wie man auf diesem Foto sehen kann. Die Delegation aus Simbach genoss jedenfalls schöne Tage in der Partnerstadt und dessen Umgebung. −Foto: red
Nicht alles im Rahmen blieb während des Schüleraustausches, wie man auf diesem Foto sehen kann. Die Delegation aus Simbach genoss jedenfalls schöne Tage in der Partnerstadt und dessen Umgebung. −Foto: red

Simbach. Pünktlich um 8 Uhr startete der Bus Richtung Tolmezzo. Mit an Bord waren 14 aufgeregte Schüler der Real- und Mittelschule, begleitet von drei Lehrkräften.

Nach einigen Stunden Fahrt wurden sie freudig von ihren Austauschpartnern in der Scuola Media in Empfang genommen. Diese hatten verschiedene Präsentationen vorbereitet, um an die gemeinsame Zeit im Mai in Bayern zu erinnern.

 

Anschließend fand die Begrüßung im Rathaus statt, bei der der Bürgermeister von Tolmezzo, Francesco Brollo, betonte, dass zwar jede Stadt für sich stehe, aber alle zu einem Europa gehören und dieser Schüleraustausch das Gemeinsame deutlich mache. Ein großes Dankeschön gehe dabei auch an den Partnerschaftsverein, der diese Fahrt großzügig finanziell unterstützte.

Nach einem Spaziergang durch die Stadt, bei dem auch hervorragendes italienisches Eis konsumiert wurde, holten die Gastfamilien die Schüler aus dem Inntal ab und verbrachten gemeinsam den ersten Abend mit ihnen.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug mit den Austauschpartnern nach Cividale und Udine an. Dort schlenderten die Simbacher durch die venezianisch geprägte Stadt und besichtigten das Schloss und das Rathaus. Bei einem kleinen Einkaufsbummel testeten sie ihre Italienischkenntnisse, um ein kleines Souvenir mit nach Hause zu bringen.

Da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte, startete die Gruppe am dritten Tag nach Grado, wo man noch einmal bei herrlichem Sonnenschein das Meer genießen konnte. Auch ein Schulbesuch durfte nicht fehlen und so nahmen die Schüler am letzten Tag am Unterricht teil und erhielten eine Führung durch das Schulhaus.

Vor dem gemeinsamen Pizzaessen unternahmen alle zusammen noch einen kurzen Abstecher nach Venzone. Nach dem schweren Erdbeben von 1976 wurde der kleine Ort wiederaufgebaut und zählt jetzt zu den schönsten Dörfern Italiens.

Dann aber hieß es Abschied nehmen und die vielen Eindrücke, die man auf dieser Reise gewonnen hatte, zu verarbeiten. Man freut sich schon auf ein Wiedersehen. − red

Auftakt zur Juniorwahl an der Realschule

Die Helfer der 10 .Klassen wurden für die Wahl am kommenden Mittwoch bestellt
06.10.2018 | Stand 05.10.2018, 16:59 Uhr
Die Schüler des Wahlvorstands mit der Pressebeauftragten Andrea Hanusch (hinten, links), Konrektor Harald Schuster und Organisatorin Heike Sonnleitner. −Foto: Realschule
Die Schüler des Wahlvorstands mit der Pressebeauftragten Andrea Hanusch (hinten, links), Konrektor Harald Schuster und Organisatorin Heike Sonnleitner. −Foto: Realschule

Simbach. Die Realschule Simbach beteiligt sich an der Juniorwahl 2018.

Dies ist eine ähnliche Aktion wie die U18 Wahl, an der unter anderem die Inntal-Mittelschule, das Tassilo-Gymnasium und die Betty-Greif-Schule teilnehmen (wir berichteten) und bei der gestern an die Wahlurnen gegangen wurde. Die "Juniorwahl" hingegen findet am kommenden Mittwoch, 10. Oktober, statt.

 

Nach Rücksprache mit der Schulleitung entschied sich Sozialkundelehrerin Heike Sonnleitner, das Projekt in allen 10. Klassen durchzuführen. Aufgrund der hohen Nachfrage waren die 500 Plätze, die über öffentliche Fördermittel finanziert werden, bereits vergeben. Ende August kam dann aber die freudige Nachricht: Dank einer veränderten Finanzierungssituation ist die Teilnahme nun doch möglich – gemeinsam mit 637 weiteren Schulen aus ganz Bayern.

Träger des Projekts "Juniorwahl" ist der gemeinnuützige und überparteiliche Verein Kumulus e.V. aus Berlin. Seit 18 Jahren gibt es die Juniorwahl zu 43 Landtagswahlen, fünf Bundestagswahlen und drei Europawahlen und seit 1999 haben sich insgesamt 2,8 Millionen Schüler daran beteiligt. Somit ist die "Juniorwahl" in Deutschland das größte Schulprojekt zur politischen Bildung.

Für die erste Säule, die unterrichtliche Einbindung, stellt der Verein Kumulus Unterrichtsbücher und Arbeitsblätter bereit, die speziell von pädagogischen Fachkräften erarbeitet wurden und von der Lehrkraft selbst in ihren Klassen durchgeführt wird.

Die zweite Säule und Höhepunkt des Projektes stellt der Wahlakt dar. Organisiert wird er mit Unterstützung der Lehrkraft von den Schülern selbst, denn sie bilden einen eigenen Wahlvorstand. Dieser wurde sogar per Losentscheid ermittelt, da sich zu viele Schüler freiwillig gemeldet hatten.

Folgende Zehntklässler bilden den Wahlvorstand: Jonas Wenger (10 a), Dominik Wolf (10 a), Angelika Gartman (10 b), Simon Grubmüller (10 b), Ilona Luger (10 c) und Vanessa Selewski (10 c). Alle Beteiligten freuen sich schon auf die bevorstehende Wahl.

"Es ist interessant, dass ich bereits als Wahlhelfer tätig sein und Erfahrungen sammeln kann, wie eine Wahl abläuft", sagt Ilona Luger. Aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Die Wahlhelfer müssen ein Verzeichnis mit den wahlberechtigten Schülern erstellen, die Wahlbenachrichtigungen ausfüllen und an die Juniorwähler persönlich übergeben. Am Wahltag selbst werden vor Unterrichtsbeginn die Wahlkabinen und die versiegelte Wahlurne aufgebaut und der anschließende Wahlakt begleitet. Zur Wahl stehen diejenigen Politiker, die im Wahlkreis der Schule auch öffentlich kandidieren.

Überaus positiv bewertet Konrektor Harald Schuster die Teilnahme an diesem Projekt: "Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Politik und die praktische Durchführungserfahrung sind wichtig für das weitere Leben der Jugendlichen. Sogar in den Pausen ist Politik auf einmal ein Thema. Nun sind wir schon auf die Ergebnisse gespannt." − red

GEHÖRT – GESEHEN – NOTIERT

21.09.2018 | Stand 20.09.2018, 17:33 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kennenlernen in den fünften KlassenSimbach. "Jeder Fremde kann ein neuer Freund sein!" Unter diesem Motto stand das Kennenlernen der neuen Fünftklässler an der Realschule. Jede der drei fünften Klassen bekam dazu am zweiten Schultag am Vormittag Zeit dafür. Organisiert und durchgeführt wurde das Programm von Studienrätin Heike Sonnleitner, die auch ausgebildete Erlebnispädagogin ist. Auch die Klassenleiter Michaela Müller (5 a), Sylvia Bühler (5 b) und Sandra Köllnberger (5 c) waren mit dabei, um so ihre Schützlinge besser kennen zu lernen. Unterstützt wurde die Lehrerin von der Jugendsozialarbeiterin der Realschule, Manuela Huber. Nach einem gemeinsamen "Warm-up", mit Musik zur Auflockerung sowie lustigen Einlagen gab es diverse Kennenlernspiele und -übungen. Dies war erst der Auftakt für die neuen Schüler. Manuela Huber wird einmal wöchentlich jede 5. Klasse eine Unterrichtstunde lang besuchen, wird Klassenregeln und weitere soziale Kompetenzen erarbeiten und führt das Projekt "Klassenrat" ein. − red/Foto: red

Ein Freudentag für 71 Absolventen der Realschule Simbach

Alle haben die Abschlussprüfung bestanden – Schulbeste ist Melanie Hauswirth – Schulsprecher entführten ins Dschungelcamp
Christina Schmid 23.07.2018 | Stand 22.07.2018, 19:22 Uhr
Die Schülersprecher (v. links) Angelo Giandinoto, Lisa Gibis und Thomas Hauswirth bei ihrer Rede.

Die Schülersprecher (v. links) Angelo Giandinoto, Lisa Gibis und Thomas Hauswirth bei ihrer Rede.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Einser-Schüler und die Jahrgangsbesten: Melanie Hauswirth (4. v. rechts), Theresa Buchmaier (5. v. rechts), Mona Winkler (3. v. links) und Matthias Rieger (2. v. links) mit Schulleiterin Ursula Pangratz (vorne links), 3. Bürgermeisterin Christa Kick (rechts), Konrektor Harald Schuster (2. v. rechts) und stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner (3. v. rechts). − Fotos: Schmid

Die Einser-Schüler und die Jahrgangsbesten: Melanie Hauswirth (4. v. rechts), Theresa Buchmaier (5. v. rechts), Mona Winkler (3. v. links) und Matthias Rieger

(2. v. links) mit Schulleiterin Ursula Pangratz (vorne links), 3. Bürgermeisterin Christa Kick (rechts), Konrektor Harald Schuster (2. v. rechts) und stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner (3. v. rechts). − Fotos: Schmid

 

Simbach. Kräftig ausatmen, sich freuen, zurückschauen und in die Zukunft blicken – das taten 71 Absolventen der Realschule mit ihren Lehrern, Eltern und Ehrengästen bei ihrer Verabschiedung. Gebete, Texte und eindrucksvoll dargebrachte Lieder berührten beim Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Marien.

 

Ihre Träume und Wünsche schrieben die Absolventen nieder und schickten sie auf dem Kirchenplatz mit bunten Luftballons in den Himmel. Im Grainersaal kamen dann alle zur Feierstunde zusammen. Alle haben es geschafft, viele sogar eine Eins vor dem Komma. Schulbeste ist Melanie Hauswirth mit einem Notendurchschnitt von 1,08, Klassenbeste sind Matthias Rieger (Klasse 10a mit 1,27), Mona Winkler (Klasse 10b, Schnitt 1,25) und von der Klasse 10c Theresa Buchmaier mit 1,18.

 

Chor und Band sorgten für die musikalische Gestaltung von der Bühne aus und von der Empore erklang der 1. Satz aus dem Divertimento von Haydn und ein Menuett von Boccerini, dargebracht von Lara Gschneidner (Geige) und Lehrer Fritz Gniffke (Klavier).

Stimmungsvoll wurde der Gottesdienst von Pfarrer Dr. Franz Haringer, Lehrern und Schülern gestaltet.
Stimmungsvoll wurde der Gottesdienst von Pfarrer Dr. Franz Haringer, Lehrern und Schülern gestaltet.

Die Begrüßung erfolgte durch Konrektor Harald Schuster, der besonders Pfarrer i.R. Prälat Alois Messerer, stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, 3. Bürgermeisterin Christa Kick, die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Vertretungen von Schulen, Kindergärten, Polizei, Elternbeirat und Förderverein willkommen hieß.

 

"Eine wichtige Etappe ist nun gemeistert, Respekt dafür! Nach euerer Schulzeit habt ihr nun sicher mehr Freiheiten, doch jetzt gilt es selbst Entscheidungen zu treffen und Eigenverantwortung zu übernehmen", so stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, die den jungen Menschen riet, optimistisch, lernwillig und leistungsbereit die nächsten Ziele anzupacken.

 

Dass es sich gelohnt hat, sich anzustrengen und zu lernen, betonte auch 3. Bürgermeisterin Christa Kick. Sie beschrieb die vielen Möglichkeiten, die den jungen Menschen nun offen stehen, aber auch die Qual der Wahl bei aller Fülle herauszufinden, was wirklich erfüllt und glücklich macht.

 

"Macht’s guad und vui Glück", wünschte Michael Killermann namens Elternbeirat und Förderverein. Witzig und spritzig war die Rede der Schülersprecher Lisa Gibis, Angelo Giandinoto und Thomas Hauswirth, die die Schulzeit mit den Herausforderungen eines Dschungelcamps verglichen, wobei es zwar nicht ekelhafte Dinge zu tun und essen galt, aber man durchaus mit üblen Schulaufgaben und Exen zu kämpfen hatte.

 

Lebendig schilderten sie, wie sie in den "Urwald" gelangten. "Wir wurden in Camps aufgeteilt, Tutoren halfen uns in der unbekannten Umgebung. Es gab Exkursionen wie Wandertage und Klassenfahrten, in der dritten Staffel wurden wir neu aufgeteilt. Wir hatten motivierende Instructors, die uns bis hin zur Dschungelprüfung führten und wir nun rausgeholt werden können", so die mit Tarnhosen- und Kappen bekleideten Redner. Sie dankten allen, die sie auf ihrem Weg begleitet haben – von den Eltern bis hin zur Schulleitung, die sie als "Produzenten und Regisseurin und Produzenten" würdigten.

 

Dass sie neben ihrer jugendlichen Lebensfreude, dem hart erarbeiteten Wissen und Können auch die Erkenntnis vom unbedingten Wert eines jeden Menschen mitnehmen und in die Welt hinaustragen mögen, wünschte Rektorin Ursula Pangratz den Absolventen. Auszeichnungen seitens Landkreis und Stadt gab es für Sonja Brandmeier (Sport), Lara Gschneidner (Musik), Agnes Pichlmeier (bestes Delf-Diplom) und für die Schülersprecher Angelo Giandinoto, Anna-Maria Fischer, Nicole Bichler, Thomas Hauswirth und Lisa Gibis.

Der große Moment der Zeugnisvergabe war nun gekommen und dazu gab es rote Rosen vom Elternbeirat. Die Klassen überreichten Geschenke an ihre Lehrer. Mit dem Lied "Egal was kommt, es wird gut, sowieso" verabschiedeten die Schüler die Gäste hinaus ins Freie zum Stehempfang. Nicht nur die Absolventen sind im Aufbruch, sondern auch Schulleiterin Ursula Pangratz, die ab September in eine andere Schule wechseln wird.

 
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